mini|hochkant|Joanna Scheuring-Wielgus (2024) Joanna Izabela Scheuring-Wielgus (* 8. Februar 1972 in Toruń als Joanna Izabela Bąkowska) ist eine polnische Politikerin (.N, Teraz!, Nowa Lewica) und Soziologin. Sie war von 2015 bis 2024 Abgeordnete des Sejm in der VIII., IX. und X. Wahlperiode. Seit 2024 gehört sie dem Europäischen Parlament an.
Leben und Beruf Scheuring-Wielgus schloss 1997 ihr Soziologiestudium an der Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń ab. Sie arbeitete in verschiedenen Kultureinrichtungen, wie dem Bramah Tea and Coffee Museum in London, dem Cereal Partners Poland Toruń Pacific und dem Teatr Wiczy. Sie war Vorsitzende der Win-Win-Stiftung, die Kulturinitiativen und lokale Initiativen fördert. Seit 2021 ist sie Kolumnistin beim Onlinesender Halo.Radio.„Chutnik, Gugała, Szczerek, Środa felietonistami Halo.Radia“ auf www.press.pl, abgerufen am 17. April 2026.
Scheuring-Wielgus ist in zweiter Ehe verheiratet und Mutter von drei Söhnen.
Politik Bei den Selbstverwaltungswahlen 2014 kandidierte sie für das Wahlkomitee „Wyborców Czas Mieszkańców - Porozumienie Ruchów Miejskich“ als Stadtpräsidentin von Toruń. Mit 17,3 % der Stimmen belegte sie den zweiten Platz.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 16. April 2026. Sie wurde jedoch in den Stadtrat gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 16. April 2026.
Joanna Scheuring-Wielgus wurde bei der Parlamentswahl 2015 für die Nowoczesna (.N) in den Sejm gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 16. April 2026. 2016 wurde sie Vorstandsmitglied der .N. Im Oktober 2016 machte sie im Sejm eine gegen sie gerichtete Todesdrohung öffentlich, die ein Anrufer auf dem Anrufbeantworter ihres Abgeordnetenbüros hinterlassen hatte.„Joanna Scheuring-Wielgus w Sejmie: do biura poselskiego zadzwonił człowiek, który groził mi śmiercią“ auf wyborcza.pl, abgerufen am 22. April 2026. Im Mai 2018 trat sie gemeinsam mit Ryszard Petru und Joanna Schmidt aus der Partei aus. auf wyborcza.pl, abgerufen am 17. April 2026. Im November des Jahres gründeten diese mit Teraz! eine neue Partei.„Teraz! - nowa partia Ryszarda Petru“ auf www.rp.pl, abgerufen am 17. April 2026. Bei der Europawahl 2019 kandidierte sie als Mitglied der Teraz! auf der Liste Wiosna, wurde aber nicht gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. April 2026. Nach der Auflösung der Teraz! kandidierte sie als parteilose Kandidatin bei der Parlamentswahl 2019 auf der Liste der Sojusz Lewicy Demokratycznej (SLD) und wurde erneut in den Sejm gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. April 2026. 2021 trat sie der Nowa Lewica bei, die aus der Fusion von SLD und Wiosna entstanden war und wurde Mitglied des Parteivorstandes. auf lewica.org.pl, abgerufen am 17. April 2026. Später wurde sie stellvertretende Parteivorsitzende.„Nowa Lewica, nowe władze. Wybrano 14 wiceprzewodniczących“ auf www.polsatnews.pl, abgerufen am 17. April 2026. Bei der Parlamentswahl 2023 wurde sie für die Nowa Lewica wiedergewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. April 2026. Nach dem Regierungswechsel wurde sie Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und nationales Erbe. auf www.gov.pl, abgerufen am 17. April 2026. Bei der Europawahl 2024 wurde sie auf der Bündnisliste Lewica in das Europäische Parlament gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. April 2026. Dort gehört sie der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament an.
Weblinks
Biogram auf der Seite des Sejm
Einzelnachweise
Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Polen Kategorie:Staatssekretär (Polen) Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik) Kategorie:Nowoczesna-Mitglied Kategorie:SLD-Mitglied Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Person (Toruń) Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1972 Kategorie:Frau