mini|hochkant=0.85|Ewa Zajączkowska-Hernik (2024) Ewa Zajączkowska-Hernik (* 20. Januar 1990 in Radom) ist eine polnische Politikerin (ehemals Nowa Nadzieja), Historikerin und Abgeordnete des Europäischen Parlaments der X. Wahlperiode.
Werdegang In der Vergangenheit war sie Präsidentin der Jugendabteilung von KORWiN in Radom und der Vereinigung Freiheitspatriotische Bewegung. Von 2009 bis 2013 studierte sie Geschichte an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität. Seit 2014 ist sie mit der Partei von Janusz Korwin-Mikke verbunden. Zwischen 2016 und 2023 arbeitete sie als Journalistin für die Website wSensie.pl und das Portal światrolnika.info und berichtete über politische, wirtschaftliche und landwirtschaftliche Themen. Seit Dezember 2023 ist sie Sprecherin der Konfederacja Wolność i Niepodległość. Bei der Europawahl 2024 wurde sie ins Europaparlament gewählt. Dort wurde sie Mitglied des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres und gehörte der Fraktion Europa der Souveränen Nationen an.Ewa Zajączkowska-Hernik, Europäisches Parlament, abgerufen am 18. Juli 2024 Im März 2026 wechselte sie zur Fraktion Patrioten für Europa. Anschließend wurde sie aus der Mitgliederliste der NN entfernt.
Politische Positionen und Kontroversen Anfang Juli 2026 kritisierte Ewa Zajączkowska-Hernik im Europäischen Parlament die Glorifizierung der Ukraine der am Massaker von Wolhynien beteiligten Ukrainische Aufständische Armee (UPA) scharf, weil es keinen moralischen Unterschied zwischen der Verehrung der SS und der Verehrung der UPA gebe, zerriss demonstrativ ein Papier mit der rot-schwarzen UPA-Fahne und sprach sich gegen die Aufnahme der Ukraine in die EU aus. Daraufhin wurde sie in die von Rechtsextremisten betriebenen Feindesliste der Webseite Myrotworez aufgenommen.
Privatleben Ewa Zajączkowska-Hernik ist verheiratet.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Polen Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Journalist (Polen) Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1990 Kategorie:Frau