350px|Luciano Pavarotti Am 6. September 2007 stirbt der italienische Opernsänger Luciano Pavarotti. Er gilt über die Grenzen der Oper und Klassik hinaus als einer der bedeutendsten Tenöre aller Zeiten. Als Mitglied der Drei Tenöre und als Duettpartner vieler Pop-Sänger wurde Pavarotti zum Superstar. Dieser Artikel behandelt das Musikjahr 2007.
Ereignisse Populäre Musik und Jazz 12. Januar: Die Musiker Toshiko Akiyoshi, Curtis Fuller, Ramsey Lewis, Jimmy Scott, Frank Wess und Phil Woods werden in New York mit der NEA Jazz Masters Fellowship geehrt. 20. Januar: Der zu diesem Zeitpunkt 12-jährige Justin Bieber veröffentlicht sein erstes YouTube-Video, in dem er Ne-Yos Hit So Sick unter dem Namen „Kid Rauhl“ singt. 30. Januar: The Police kündigen für den 11. Februar 2007 bei den Grammy Awards ihren ersten gemeinsamen Auftritt seit 1984 an. 11. Februar: Die 49. Grammy Awards finden in Los Angeles statt. Eröffnet werden sie von Christina Aguilera, die in Gedenken an den im Dezember 2006 verstorbenen James Brown dessen Hit It’s a Man’s Man’s Man’s World singt. Die Dixie Chicks und ihr Produzent Rick Rubin sind mit fünf Auszeichnungen, darunter die drei wichtigsten – „Aufnahme des Jahres“ , „Album des Jahres“ und „Song des Jahres“ – die großen Gewinner des Abends und dies vier Jahre nach den heftigen Vorwürfen, die sie aufgrund ihrer Kritik an US-Präsident George W. Bush einstecken mussten. Carrie Underwood wurde als „Beste neue Künstlerin“ ausgezeichnet. Die Red Hot Chili Peppers gewinnen insgesamt vier Grammys für ihren Hit Dani California und das dazugehörige Album Stadium Arcadium. Shakira tritt zum ersten Mal überhaupt bei den Grammys auf und präsentierte ihren Hit Hips Don’t Lie im Duett mit Wyclef Jean. The Police treten zum ersten Mal seit 1984 gemeinsam auf und verkünden danach ihre Reunion mit einer begleitenden Welttournee in den Jahren 2007 und 2008. 16. Februar: Chris Cornell verlässt Audioslave aufgrund von „musikalischen Differenzen“. Die Band kommt 2017 kurzzeitig wieder zusammen, wenige Monate vor Cornells Tod im Mai 2017. 12. März: Grandmaster Flash & the Furious Five, R.E.M., The Ronettes, Patti Smith und Van Halen werden in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. 25. März: Die deutsche Rockband Tokio Hotel wird mit dem Echo für das beste Musikvideo ausgezeichnet. 25. März: Anlässlich seines 60. Geburtstages gibt Elton John ein Jubiläumskonzert im New Yorker Madison Square Garden, das passenderweise zugleich sein 60. Konzert in dieser Arena ist. Damit stellt John einen neuen Rekord für die meisten Auftritte eines Künstlers in dieser Arena auf. Als Special Guests bei diesem Auftritt sind Johns langjähriger Songwriting-Partner Bernie Taupin, sowie Whoopi Goldberg, Robin Williams und der ehemalige US-Präsident Bill Clinton mit von der Partie. 7. April: Joss Stone steigt mit ihrem dritten Studioalbum Introducing Joss Stone auf Platz zwei der Billboard 200 ein und erzielt damit die höchste Neueinstiegsplatzierung einer britischen Solokünstlerin in den US-amerikanischen Album-Charts; den Rekord hielt zuvor Amy Winehouse mit ihrem zweiten Album Back to Black, das nur eine Woche zuvor Vorwoche auf Platz sieben eingestiegen war. 4. Mai: Bassist Peter Hook verkündet in einem Radio-Interview, dass er New Order verlassen habe und er und Sänger Bernard Sumner wegen persönlicher Differenzen nicht mehr zusammenarbeiten werden. 23. Mai: Jordin Sparks gewinnt die sechste Staffel von American Idol. Sie ist neben Kelly Clarkson die einzige Siegerin dieser Castingshow, die auch außerhalb der Vereinigten Staaten (darunter auch in Deutschland) Erfolge feiern kann. 11. Juni: Die britische Progressive-Rock-Band Genesis startet in Helsinki ihre Turn It On Again: The Tour. 28. Juni: Die seit 2001 offiziell pausierende britische Girlgroup Spice Girls kündigt ihre Wiedervereinigung in einer weltweit im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz in der O2 Arena in London an. An der Reunion nimmt auch Geri Halliwell teil, die die Gruppe 1998 verlassen hatte. 1. Juli: Das Concert for Diana, ein Gedenkkonzert zu Ehren der 1997 bei einem Autounfall in Paris getöteten Prinzessin Diana, findet wenige Wochen vor deren zehntem Todestag im Londoner Wembley-Stadion statt. Zu den auftretenden Künstlern gehören Duran Duran, Elton John, Fergie, Joss Stone, Kanye West, Nelly Furtado, Rod Stewart und Tom Jones. 7. Juli: In insgesamt neun Metropolen der Erde findet das bisher größte Konzertereignis aller Zeiten unter dem Namen Live Earth statt, mit dem der ehemalige US-Vizepräsident und jetzige Umweltaktivist Al Gore zum Klimaschutz aufrufen will. In den neun Großstädten spielen insgesamt 150 Künstler über 24 Stunden lang Musik. 10. Juli: Die in veränderter Besetzung wiedervereinigten Smashing Pumpkins veröffentlichen mit Zeitgeist ihr erstes Studioalbum seit sieben Jahren. Es erhält gemischte Kritiken. 14. Juli: Zum Abschlusskonzert von Genesis anlässlich ihrer Turn It On Again-Tournee kommen in Rom bei freiem Eintritt etwa 500.000 Fans in den Circus Maximus. 27. Juli: Schlagzeuger Adam Willard verlässt The Offspring und wird durch Pete Parada, den ehemaligen Schlagzeuger von Face to Face und Saves the Day, ersetzt. 8. September: Weird Al Yankovic gibt in Idaho Falls sein 1.000. Konzert. 9. September: Mit ihrem aktuellen Hit Gimme More eröffnet Britney Spears die MTV Video Music Awards 2007 im Palms Resort & Casino in Las Vegas. Der Auftritt, bei dem Spears fahrig und orientierungslos wirkt, wird von Kritikern einhellig verrissen. 1. Oktober: Schlagzeuger Steve Hewitt verlässt Placebo und nennt „persönliche und musikalische Differenzen“ als Grund für die Trennung. 1. Oktober: Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood kündigt auf der Website der Band die Veröffentlichung ihres neuen Album In Rainbows für den 11. Oktober 2007 an und dass die Fans für den Kauf des Albums über die Website jeden beliebigen Preis zahlen könnten. 11. Oktober: Die britische Boygroup Take That startet in Belfast ihre Beautiful World Tour 2007. 24. Oktober: Die Backstreet Boys veröffentlichten ihr sechstes Studioalbum Unbreakable. Es ist ihr erstes Album, das die Boygroup nach dem Ausstieg ihres langjährigen Mitglieds Kevin Richardson als Quartett aufgenommen hatte. 25. Oktober: Die US-amerikanische Rockband Bon Jovi startet in Newark ihre Lost Highway Tour. 30. Oktober: Die Eagles veröffentlichen mit Long Road Out of Eden ihr erstes Studioalbum seit The Long Run aus dem Jahr 1979. 29. November: Der britische Multiinstrumentalist Fred Frith nimmt als Kurator des SWR New Jazz Meetings mit sechs von ihm eingeladenen Musikern das Album Clearing Customs auf. 10. Dezember: Led Zeppelin feiern ihre Wiedervereinigung im Rahmen des Ahmet Ertegun Tribute Concert in der Londoner O2 Arena. Am Schlagzeug sitzt Jason Bonham, Sohn des 1980 verstorbenen Led-Zeppelin-Schlagzeugers John Bonham. Der Auftritt wird von Zuschauern, Fans und Kritikern einhellig hochgelobt. Laut Guinness World Records 2009 stellt das Konzert einen Rekord für die „höchste Ticketnachfrage für ein einzelnes Musikkonzert“ auf: 20 Millionen Anfragen gingen online ein. 10. Dezember: Céline Dion gibt das letzte Konzert ihres fünfjährigen Engagements im Caesars Palace in Las Vegas. 12. Dezember: Ike Turner stirbt im Alter von 76 Jahren in seinem Haus in San Marcos (Kalifornien). Seine vorletzte Ehefrau Jeanette Bazzell Turner behauptet, Turner habe an einem Lungenemphysem gelitten. Untersuchungsergebnissen zufolge starb er an einer Überdosis Kokain. In Hamburg wird erstmals der Hamburger Jazzpreis verliehen.
Klassische Musik und Musiktheater 15. November: Die deutsche Premiere des Musicals Wicked – Die Hexen von Oz findet im Palladium-Theater des SI-Centrums in Stuttgart statt. Das Summa Cum Laude Festival, ein internationales Jugendmusikfestival für Chöre, Bands und Orchester, findet erstmals in Wien statt.
Musikcharts Deutschland Singles Position Alben
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. DJ Ötzi & Nik P. – Ein Stern (… der deinen Namen trägt) (11 Wochen) Culcha Candela – Hamma; Timbaland presents OneRepublic – Apologize (jeweils 6 Wochen) Nelly Furtado – All Good Things (Come to an End); Rihanna feat. Jay-Z – Umbrella (jeweils 5 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Nelly Furtado – Loose (8 Wochen) Die Ärzte – Jazz ist anders (7 Wochen) Herbert Grönemeyer – 12 (5 Wochen)
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Österreich Singles Position Alben
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. DJ Ötzi & Nik P. – Ein Stern (… der deinen Namen trägt) (13 Wochen) Nelly Furtado – All Good Things (Come to an End); Rihanna – Don’t Stop the Music; Timbaland presents OneRepublic – Apologize (jeweils 5 Wochen) Rihanna feat. Jay-Z – Umbrella; Monrose – Hot Summer; Fergie – Big Girls Don’t Cry; James Blunt – 1973 (jeweils 4 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Kiddy Contest Kids – Kiddy Contest Vol. 13 (9 Wochen) Kiddy Contest Kids – Kiddy Contest Vol. 12 (7 Wochen) Falco – Hoch wie nie; Herbert Grönemeyer – 12; Avril Lavigne – The Best Damn Thing; Linkin Park – Minutes to Midnight; Die Seer – 1 Tåg (jeweils 4 Wochen)
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Schweiz Singles Position Alben
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Nelly Furtado – All Good Things (Come to an End) (11 Wochen) Rihanna feat. Jay-Z – Umbrella (9 Wochen) James Blunt – 1973 (8 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Bon Jovi – Lost Highway (5 Wochen) Nelly Furtado – Loose; Norah Jones – Not Too Late; Herbert Grönemeyer – 12; Jennifer Lopez – Como ama una mujer; Linkin Park – Minutes to Midnight; James Blunt – All the Lost Souls (jeweils 3 Wochen) Alle weiteren Alben waren entweder eine oder zwei Wochen auf Platz 1 gelistet.
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Vereinigtes Königreich Singles Position Alben
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Rihanna feat. Jay-Z – Umbrella (10 Wochen) Leona Lewis – Bleeding Love (7 Wochen) Mika – Grace Kelly (5 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Amy Winehouse – Back to Black; Leona Lewis – Spirit (jeweils 6 Wochen) Take That – Beautiful World (4 Wochen) Arctic Monkeys – Favourite Worst Nightmare; Paul Potts – One Chance (jeweils 3 Wochen)
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Vereinigte Staaten Singles Position Alben
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Beyoncé – Irreplaceable (8 Wochen) Rihanna feat. Jay-Z – Umbrella; Soulja Boy – Crank That (Soulja Boy) (jeweils 7 Wochen) Alicia Keys – No One (5 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Original Soundtrack – High School Musical 2 (4 Wochen) Josh Groban – Noël; Norah Jones – Not Too Late (jeweils 3 Wochen) Alle weiteren Alben waren entweder eine oder zwei Wochen auf Platz 1 gelistet.