Paul Winkler-Leers, bürgerlich Alfred Paul Winkler (* 29. Oktober 1887 in Berlin;Standesamt Berlin II, Geburtsurkunde Nr. 1022 von 30. Oktober 1887 (Landesarchiv Berlin) † 7. Juli 1945 in Landsberg an der WartheStandesamt Berlin-Schöneberg, Sterbeurkunde Nr. 4366 vom 5. Dezember 1946 (Landesarchiv Berlin)) war ein deutscher Lithograph und Industriegrafiker.

Werdegang Winkler-Leers wurde im damaligen Berliner Stadtteil Friedrichstadt geboren. Seine Eltern waren der Bäcker Otto Winkler und Christine Winkler, geb. Stumpf. Er absolvierte beim Wasmuth Verlag eine Lehre als Lithograph und studierte danach von 1913 bis 1915 bei Emil Doepler und von 1919 bis 1924 bei Emil Orlik an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin.

Winkler-Leers war von 1922 bis 1924 Vorsitzender der Gruppe Berlin-Brandenburg und von 1925 bis 1930 Vorsitzender des gesamten Bundes Deutscher Gebrauchsgraphiker.Stuttgarter Neues Tageblatt vom 24. Mai 1930, S. 3 Er wurde als Industriegrafiker bekannt und schuf Holzschnitte und -stiche, mitunter auch Lithographien. Nach 1938 hat er fast nur noch radiert.Paul G. Winkler-Leers – Das Strassburger Münster.Handbuch des Kunstmarktes: Kunstadressbuch für das Deutsche Reich, Danzig und Deutsch-Österreich. Antiqua Verl.-Ges. Kalkoff, Berlin. 1926. DOI Seite / Zitierlink: doi.org/10.11588/diglit.52375#0342.

In der Zeit des Nationalsozialismus war Winkler-Leers Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste. Es ist jedoch seine Teilnahme nur an der Gastausstellung des Vereins Berliner Künstler 1939 und der Ausstellung Kunst und Technik in Dortmund 1942 bekannt.

Winkler-Leers wohnte spätestens ab den 1920er Jahren in Berlin-Schöneberg. Zunächst in der Hewaldstraße 2 und ab 1936 in der nahegelegenen Nymphenburger Straße 4.Berliner Adressbuch 1943, S. 3320

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