Emil Häfelin (* 9. April 1921 in Winterthur; † 16. September 2001 in Marthalen) war ein Schweizer Maler, Zeichenlehrer und Bühnenbildner.

Leben und Werk Emil Häfelin absolvierte nach der Matura eine Ausbildung zum Zeichenlehrer, die er 1947 mit Diplom abschloss. Anschliessende Studienaufenthalte führten ihn nach in Italien, Frankreich und Spanien. Als Maler war er Autodidakt; als Zeichenlehrer unterrichtete er von 1947 bis 1985 an der Kantonsschule im Lee in Winterthur. Er war ab 1944 Mitglied der Künstlergruppe Winterthur sowie von 1951 bis 1956 Vorstandsmitglied des Kunstvereins Winterthur sowie seit 1952 Mitglied der GSMBA. Seine Werke stellte er ab 1941 in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen aus. Von 1961 bis 1962 schuf er Bühnenbilder für das Opernhaus Zürich. 1990 fand eine Retrospektive seiner Zeichnungen im Museum zu Allerheiligen statt. 1993 wurden Aquarelle im Kunstmuseum Winterthur ausgestellt. 2001/2002 fand eine Gedenkausstellung im Kunstmuseum Winterthur statt.

Neben Aquarellen schuf Häfelin eine Reihe von Wandbildern in öffentlichen Gebäuden, unter anderem im Gemeinderatssaal von Winterthur. Sein Nachlass wird in der Zentralbibliothek Zürich aufbewahrt.Nachlass von Emil Häfelin, abgerufen am 4. Juli 2024. Emil Häfelin war ein Cousin von Georges Dulk.

Weblinks

Häfelin, Emil In: Deutsche Biographie

Einzelnachweise

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