Hans Friedrich Ernst Müther (* 1. August 1907 in Neubrandenburg; † 16. Juni 1996 in Ratzeburg) war ein deutscher Bauingenieur, Architekt und Denkmalpfleger.

Leben und Wirken Er war der Sohn des Lehrers Albert Müther und legte in Neubrandenburg das Abitur ab. Von 1928 bis 1933 studierte er Architektur an den Technischen Universitäten in Berlin-Charlottenburg und Braunschweig, wo er 1936 promoviert wurde. 1940 wurde er Regierungsbaurat. Nach 1945 trat er in die Ost-CDU ein, von 1952 bis 1954 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theorie und Geschichte der Baukunst an der Deutschen Bauakademie. Bis 1960 arbeitete er dann in der Zentrale des Instituts für Denkmalpflege.

Nach der Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland arbeitete als Städtischer Oberbaudirektor in Uelzen. Er war außerdem als Regierungsbaurat u. a. in München und Braunschweig tätig gewesen.

Schriften (Auswahl) mit Ute Schwarzzenberger: Der Dom zu Havelberg. (= Das christliche Denkmal 13) Berlin: Union 1954 (Digitalisat) Die Marienkirche zu Prenzlau. Union Verlag, Berlin 1954. (mit Waltraud Volk): Der Dom zu Brandenburg. Union Verlag, Berlin 1955. Baukunst in Brandenburg bis zum beginnenden 19. Jahrhundert. Sachsenverlag, Dresden 1955. Berlins Bautradition. Kleine Einführung. Verlag Das neue Berlin . (mit Waltraud Volk): Die Klosterkirche zu Jerichow. Union Verlag, Berlin .

Literatur

Sebastian Brather: Münther, Hans. In: Ders.: Archäologie und Denkmalpflege in der DDR. Institutionen, Gremien, Personen. Lukas Verlag, Berlin 2023, ISBN 978-3-86732-416-8, S. 353.

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