Eneida Astolfi Pérez de Lücke (* 5. Januar 1964 in Santo Domingo als Eneida Pérez) ist eine dominikanische Schachspielerin und Künstlerin.

Leben Eneida Pérez wurde 1964 geboren. Sie wurde zwischen 1981 und 1982 an der Kunstschule Orosco ausgebildet und studierte im Anschluss bis 1987 Kunst an der Nationale Akademie der Künste. Anschließend folgte ein dreijähriges Architekturstudium an der Universidad Autónoma de Santo Domingo. Zwischen 1989 und 1992 lebte sie in Frankreich. Sie wurde französische Staatsbürgerin. 1996 zog sie nach Köln zu ihrem Ehemann Norbert Lücke. Dort arbeitet sie als Künstlerin.

Am 17. Oktober 2015 fand in Bergheim eine Vernissage zu ihren „Floating Buddhas“ statt. Da der Organisator den Vornamen Jesus trug, erhielt die Veranstaltung den Titel „Buddha trifft Jesus“. Insgesamt wurden 108 Buddhas von Köln nach Bergheim transportiert und dort ausgestellt.

Sie gewann siebenmal die dominikanischen Schachmeisterschaften der Frauen und nahm an den Schacholympiaden 1984 bis 1990, 2002 und 2006 bis 2012 teil. Seit 2003 ist sie FIDE-Meister der Frauen. Bei den Schachweltmeisterschaften vertritt sie immer noch ihr Heimatland.

In der deutschen Schachbundesliga der Frauen hatte sie Einsätze für den SK Holsterhausen.

Sie ist Initiatorin des Schachdorfs La Torre in der Dominikanischen Republik.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Schachspieler (Dominikanische Republik) Kategorie:Schachspieler Kategorie:Dominikanischer Einzelmeister (Schach) Kategorie:Schachspieler (SK Holsterhausen) Kategorie:Dominikaner (Staatsangehöriger) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1964 Kategorie:Frau