mini|Das Dolby Theatre, Veranstaltungsort der Oscarverleihung 2025 mini|hochkant|Moderator Conan O’Brien mini|hochkant|Sean Baker erhielt die meisten Auszeichnungen für Anora mini|hochkant|Mikey Madison, ausgezeichnet als beste Hauptdarstellerin in Anora Die 97. Verleihung der Oscars () fand am 2. März 2025 im Dolby Theatre in Los Angeles statt.Key Dates also announced for 2024 Awards Season. In: press.oscars.org, 10. April 2024 (abgerufen am 21. Juni 2024). Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) ehrte dabei die aus ihrer Sicht besten Filme und Filmschaffenden des Kinojahres 2024 mit Auszeichnungen in 23 Kategorien. Erfolgreichster Film wurde die US-amerikanische Independent-Produktion Anora von Sean Baker, die in fünf Kategorien ausgezeichnet wurde (Film, Regie, Originaldrehbuch, Hauptdarstellerin – Mikey Madison, Schnitt). Zusätzlich wurden Mitte November 2024 bei einer getrennt veranstalteten Gala, den Governors Awards, Ehrenpreise verliehen.
Der US-amerikanische Fernsehsender ABC strahlte die Preisverleihung in über 200 Länder und Gebiete weltweit aus. Ergänzend gab es erstmals ein Streamingangebot durch den Dienst Hulu.Carson Blackwelder: 2025 Oscars to stream live on Hulu for the 1st time. In: abcnews.go.com, 11. Dezember 2024 (abgerufen am 23. Januar 2025). Als Moderator wurde im November 2024 Conan O’Brien bekanntgegeben, der die Oscarverleihung zum ersten Mal moderierte.Conan O’Brien to Host 97th Oscars®. In: faz.net, 16. November 2023 (abgerufen am 16. November 2023). Nick Offerman fungierte als Off-Sprecher.
Hintergrund Nominierungen Die Oscar-Nominierungen sollten am 17. Januar 2025 bekanntgegeben werden, wurden aber wegen der verheerenden WaldbrändeOscarnominierung wegen Großfeuers verschoben. Spiegel Online, 9. Januar 2025, abgerufen am selben Tage. um einige Tage verschoben. Die nominierten Filme und Künstler wurden schließlich am 23. Januar 2025 durch Rachel Sennott und Bowen Yang bekanntgegeben. Das Favoritenfeld führte Jacques Audiards französische Produktion Emilia Pérez an. Der Genremix erhielt 13 Nominierungen und löste damit Tiger and Dragon (2001) und Roma (2019) als am häufigsten nominierte nicht-englischsprachige Produktion in der Geschichte der Oscarverleihung ab. Hauptdarstellerin Karla Sofía Gascón wurde als erste offen transgeschlechtliche Schauspielerin in einer Darstellerkategorie berücksichtigt.Peter Bradshaw: Oscars nominations 2025: Emilia Pérez breaks record with 13 as The Brutalist and Wicked both trail with 10. In: theguardian.com, 23. Januar 2025 (abgerufen am 24. Januar 2025). Letztendlich gewann Emilia Pérez in den Kategorien Beste Nebendarstellerin (Zoë Saldaña) und Bester Filmsong (El Mal). Auf jeweils 10 Nominierungen kamen Brady Corbets Historiendrama Der Brutalist und das Musical Wicked von Jon M. Chu.Hilary Lewis: Oscars: Full List of Nominees. In: hollywoodreporter.com, 23. Januar 2025 (abgerufen am 23. Januar 2025). Der Brutalist gewann Oscars in den Kategorien Bester Hauptdarsteller (Adrien Brody), Beste Kamera und Beste Filmmusik, während Wicked für Szenenbild und Kostüme preisgekrönt wurde. Bei den Filmgesellschaften hatte nach Nominierungen Universal Pictures (inklusive Focus Features 25 Nominierungen) dominiert, gefolgt vom Streaminganbieter Netflix (16) und A24 (14).Brent Lang, Jordan Moreau: Oscar Nominations 2025: ‘Emilia Pérez’ Leads With 13 Nods, ‘Wicked’ and ‘The Brutalist’ Follow With 10. In: varietly.com, 23. Januar 2025 (abgerufen am 23. Januar 2025).
Weiterhin für Nominierungen berücksichtigt wurden die internationalen Kinoproduktionen Konklave (8 Nominierungen – 1 Auszeichnung für das beste adaptierte Drehbuch) und September 5 der deutschsprachigen Regisseure Edward Berger und Tim Fehlbaum. So wurden Fehlbaum und Moritz Binder gemeinsam für ihr adaptiertes Drehbuch nominiert. Auch Filmkomponist Volker Bertelmann und die Kostümbildnerin Lisy Christl wurden jeweils für ihre Arbeit an Konklave berücksichtigt, blieben aber unprämiert. In der Kategorie Bester internationaler Film konkurrierte der offizielle deutsche Oscar-Kandidat Die Saat des heiligen Feigenbaums des gebürtigen Iraners Mohammad Rasulof, der gegenüber dem brasilianischen Beitrag Für immer hier von Walter Salles das Nachsehen hatte.
Bemerkenswert bei der Ankündigung der Nominierungen in der Kategorie Bester Film war, dass bei der Hälfte der Beiträge (Der Brutalist, Emilia Pérez, Für immer hier, Die Nickel Boys, The Substance) Angaben zum Produzenten fehlten. Dies traf auch auf einige nominierte Animations- und Dokumentarfilme (Flow, Sugarcane – Der Wahrheit auf der Spur, Wallace & Gromit – Vergeltung mit Flügeln) zu.Offizielle Nominiertenliste. In: oscars.org (abgerufen am 24. Januar 2025). Um sich für einen nominierten Film in den Kategorien Animationsfilm, Dokumentarfilm und Bester Film zu qualifizieren, musste der Produzent für eine Auszeichnung der Producers Guild of America in Frage kommen oder erfolgreich gegen die Ablehnung des Berufsverbands der Produzenten Einspruch eingelegt haben.Marcus Jones: The Biggest Snubs and Surprises of the 2025 Oscar Nominations. In: indiewire.com (abgerufen am 24. Januar 2025). Anfang Februar wurden die noch fehlenden nominierten Personen bestimmt.
Eckdaten zur Verleihung Die Eckdaten zur 97. Oscarverleihung im Überblick:
Datum Ereignis 14. November 2024 Einreichungsfrist für allgemeine Teilnahmekategorien endet 17. November 2024 Governors Awards (Vergabe der Ehrenoscars) 9.–13. Dezember 2024 Vorabstimmung 17. Dezember 2024 Veröffentlichung der Oscar-Shortlists 31. Dezember 2024 Qualifikationszeitraum für Filme endet 8.–17. Januar 2025 Abstimmung über die Oscar-Nominierungen 23. Januar 2025 Oscar-Nominierungen werden bekanntgegebenursprünglich für den 17. Januar 2025 geplant, aufgrund von Bränden in Südkalifornien zunächst auf den 19. Januar 2025 verschoben 11.–18. Februar 2025 Finale Abstimmung über die Oscar-Preisträger 18. Februar 2025 Vergabe der Auszeichnungen für Wissenschaft und Technik 2. März 2025 97. Oscarverleihung
Besonderes Ereignis Als Adrien Brody seinen Oscar entgegennahm, hielt er eine Dankesrede, die 5 Minuten und 40 Sekunden lang war. Damit hielt er die längste Dankesrede in der Geschichte der Oscars und stellte den Rekord der Oscargewinnerin Greer Garson ein, deren Dankesrede bei der Oscarverleihung 1943 5 Minuten und 30 Sekunden lang dauerte.
Preisträger und Nominierte In mehreren Kategorien nominierte Filmehervorgehoben = meiste AuszeichnungenN = Nominierungen; A = Auszeichnung Film N A Emilia Pérez 13 2 Der Brutalist 10 3 Wicked 10 2 Konklave 8 1 Like a Complete Unknown 8 0 Anora 6 5 Dune: Part Two 5 2 The Substance 5 1 Nosferatu – Der Untote 4 0 Für immer hier 3 1 Sing Sing 3 0 Der wilde Roboter 3 0 Flow 2 1 A Real Pain 2 1 The Apprentice – The Trump Story 2 0 Die Nickel Boys 2 0
Bester Film präsentiert von Billy Crystal und Meg Ryan
Anora – Produktion: Alex Coco, Samantha Quan, Sean Baker Der Brutalist (The Brutalist) – Produktion: Nick Gordon, Brian Young, Andrew Morrison, Brady Corbet, D. J. Gugenheim Like a Complete Unknown (A Complete Unknown) – Produktion: Fred Berger, James Mangold, Alex Heineman Konklave (Conclave) – Produktion: Tessa Ross, Juliette Howell und Michael A. Jackman Dune: Part Two – Produktion: Mary Parent, Cale Boyter, Tanya Lapointe, Denis Villeneuve Emilia Pérez – Produktion: Pascal Caucheteux, Jacques Audiard Für immer hier (Ainda estou aqui / I’m Still Here) – Produktion: Maria Carlota Bruno, Rodrigo Teixeira Die Nickel Boys (Nickel Boys) – Produktion: Dede Gardner, Jeremy Kleiner, Joslyn Barnes The Substance – Produktion: Coralie Fargeat, Tim Bevan, Eric Fellner Wicked – Produktion: Marc Platt
Beste Regie präsentiert von Quentin TarantinoSean Baker – Anora Brady Corbet – Der Brutalist (The Brutalist) James Mangold – Like a Complete Unknown (A Complete Unknown) Jacques Audiard – Emilia Pérez Coralie Fargeat – The Substance
Bester Hauptdarsteller präsentiert von Cillian Murphy
Adrien Brody – Der Brutalist (The Brutalist) Timothée Chalamet – Like a Complete Unknown (A Complete Unknown) Colman Domingo – Sing Sing Ralph Fiennes – Konklave (Conclave) Sebastian Stan – The Apprentice – The Trump Story (The Apprentice)
Beste Hauptdarstellerin präsentiert von Emma Stone
Mikey Madison – Anora Cynthia Erivo – Wicked Karla Sofía Gascón – Emilia Pérez Demi Moore – The Substance Fernanda Torres – Für immer hier (Ainda estou aqui / I’m Still Here)
Bester Nebendarsteller präsentiert von Robert Downey Jr.
Kieran Culkin – A Real Pain Juri Borissow – Anora Edward Norton – Like a Complete Unknown (A Complete Unknown) Guy Pearce – Der Brutalist (The Brutalist) Jeremy Strong – The Apprentice – The Trump Story (The Apprentice)
Beste Nebendarstellerin präsentiert von Da'Vine Joy Randolph
Zoë Saldaña – Emilia Pérez Monica Barbaro – Like a Complete Unknown (A Complete Unknown) Ariana Grande – Wicked Felicity Jones – Der Brutalist (The Brutalist) Isabella Rossellini – Konklave (Conclave)
Bestes Originaldrehbuch präsentiert von Amy Poehler
Sean Baker – Anora Brady Corbet, Mona Fastvold – Der Brutalist (The Brutalist) Jesse Eisenberg – A Real Pain Moritz Binder, Tim Fehlbaum; Alex David (Co-Autor) – September 5 Coralie Fargeat – The Substance
Bestes adaptiertes Drehbuch präsentiert von Amy Poehler
Peter Straughan – Konklave (Conclave) James Mangold, Jay Cocks – Like a Complete Unknown (A Complete Unknown) Jacques Audiard, in Zusammenarbeit mit Thomas Bidegain, Léa Mysius, Nicolas Livecchi – Emilia Pérez RaMell Ross, Joslyn Barnes – Die Nickel Boys (Nickel Boys) Clint Bentley, Greg Kwedar (Drehbuch), Clint Bentley, Greg Kwedar, Clarence Maclin, John „Divine G“ Whitfield (Kurzgeschichte) – Sing Sing
Beste Kamera präsentiert von Joe Alwyn, Dave Bautista, Willem Dafoe, Alba Rohrwacher und Zoe Saldaña
Lol Crawley – Der Brutalist (The Brutalist) Ed Lachman – Maria Paul Guilhaume – Emilia Pérez Greig Fraser – Dune: Part Two Jarin Blaschke – Nosferatu – Der Untote (Nosferatu)
Bestes Szenenbild präsentiert von Ben Stiller
Nathan Crowley, Lee Sandales – Wicked Judy Becker, Patricia Cuccia – Der Brutalist (The Brutalist) Suzie Davies, Cynthia Sleiter – Konklave (Conclave) Patrice Vermette, Shane Vieau – Dune: Part Two Craig Lathrop, Beatrice Brentnerová – Nosferatu – Der Untote (Nosferatu)
Bestes Kostümdesign präsentiert von Lily-Rose Depp, Elle Fanning, John Lithgow, Connie Nielsen und Bowen Yang
Paul Tazewell – Wicked Lisy Christl – Konklave (Conclave) Linda Muir – Nosferatu – Der Untote (Nosferatu) Arianne Phillips – Like a Complete Unknown (A Complete Unknown) Janty Yates, David Crossman – Gladiator II
Bestes Make-up und beste Frisuren präsentiert von Scarlett Johansson und June Squibb
Pierre-Olivier Persin, Stéphanie Guillon, Marilyne Scarselli – The Substance Mike Marino, David Presto, Crystal Jurado – A Different Man Julia Floch Carbonel, Emmanuel Janvier, Jean-Christophe Spadaccini – Emilia Pérez David White, Traci Loader, Suzanne Stokes-Munton – Nosferatu – Der Untote (Nosferatu) Frances Hannon, Laura Blount, Sarah Nuth – Wicked
Beste Filmmusik präsentiert von Mark Hamill
Daniel Blumberg – Der Brutalist (The Brutalist) Volker Bertelmann – Konklave (Conclave) Clément Ducol, Camille – Emilia Pérez John Powell, Stephen Schwartz – Wicked Kris Bowers – Der wilde Roboter (The Wild Robot)
Bester Filmsong präsentiert von Mick Jagger
El Mal aus Emilia Pérez – Musik und Text: Clément Ducol, Camille und Jacques Audiard The Journey aus The Six Triple Eight – Musik und Text: Diane Warren Like a Bird aus Sing Sing – Musik und Text: Abraham Alexander, Adrian Quesada Mi Camino aus Emilia Pérez – Musik und Text: Clément Ducol und Camille Never Too Late aus Elton John: Never Too Late – Musik und Text: Elton John, Brandi Carlile, Andrew Watt, Bernie Taupin
Bester Schnitt präsentiert von Daryl HannahSean Baker – Anora