Die römisch-katholische Marienkirche oder St. Marien ist ein Bauwerk in Neustadt an der Weinstraße. Sie steht unter Denkmalschutz.
Lage Die Kirche steht in der Innenstadt von Neustadt. Westlich verläuft die Klausengasse und südlich die Hetzelstraße. Unmittelbar nördlich verläuft der Speyerbach, von dem in diesem Bereich der Floßbach abzweigt. Auf der gegenüberliegenden Seite des Speyerbachs befindet sich das Casimirianum.
Geschichte Die unmittelbar benachbarte Stiftskirche wurde ab 1698 simultan von beiden Konfessionen genutzt. Da den Katholiken der ihnen zustehende Teil ab dem 19. Jahrhundert zu klein wurde, fiel der Entschluss, eine neue Kirche zu errichten, auf die das zuvor bei der Stiftskirche liegende Marienpatrozinium übertragen wurde. Finanziert wurde der Bau größtenteils durch den früheren bayerischen König Ludwig I.
Die Kirche gehört zum Dekanat Bad Dürkheim und ist seit 2016 Pfarrkirche der Pfarrei Hl. Theresia von Avila, die große Teile der Stadt umfasst.
Architektur und Innenausstattung Das Bauwerk ist eine dreischiffige neugotische Basilika mit mächtigem Westturm, dessen Plan von dem Architekten Vincenz Statz entworfen und von der Obersten Baubehörde in München überarbeitet wurde. Die Ausstattung der Kirche ist wie das Gebäude denkmalgeschützt.
Literatur Michael Huyer (Bearbeiter): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Band 19.1: Stadt Neustadt an der Weinstraße. Kernstadt. Werner, Worms 2008, ISBN 978-3-88462-264-3. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Kreisfreie Stadt Neustadt an der Weinstraße. (PDF; 4,79 MB). Mainz 2023.
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Kategorie:Pfarrkirche des Bistums Speyer Marien St Marien Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Rheinland-Pfalz Kategorie:Marienkirche Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude Kategorie:Erbaut 1862 Kategorie:Basilika (Bautyp)