Günther Trebstein (* 11. April 1935 in Diemitz; † 20. März 1994 in Halle/Saale) war ein deutscher Gebrauchsgrafiker.

Leben und Werk Trebstein studierte von 1954 bis 1958 bei Walter Funkat am Institut für künstlerische Werkgestaltung Halle – Burg Giebichenstein. Danach arbeitete er in Halle freiberuflich als Ausstellungsgestalter, zumeist gemeinsam mit seiner Ehefrau, der Gebrauchsgrafikerin Sigrid Trebstein (* 6. Mai 1935 in Greppin; † 21. Januar 2024 in Halle/Saale). Er schuf vor allem Entwürfe für die Außenhandelswerbung der DDR, so für Messen, Fachausstellungen, Prospekte und Kalender. Hauptauftraggeber waren Produktions- und Handelsunternehmen der Elektroindustrie, daneben u. a. die Wasserwirtschaft und die Landwirtschaftsausstellung Agra. Von dieser erhielt er eine Goldmedaille. Ein weiter Arbeitsbereich Trebsteins war Außenwerbung an Gebäuden. Er war auch Projektant des 1952 errichteten Instituts für PädagogikAnmerkung: Siehe Pädagogische Hochschule Halle-Köthen in Halle.Erika Neumann (Bearbeitung): Bildende Kunst + Architektur. Katalog Teil 2 Halle/Leipzig. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1969, S. 36

Ausstellungsteilnahme

1962/1963 und 1972/1973: Dresden, Fünfte Deutsche Kunstausstellung und VII. Kunstausstellung der DDR 1979: Halle/Saale, Bezirkskunstausstellung 1984: Halle/Saale, Staatliche Galerie Moritzburg („Walter Funkat und Schüler“)

Literatur

Simone Tippach-Schneider: Das große Lexikon der DDR-Werbung. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin, 2002; ISBN 3-89602-372-1; S. 339/340 Trebstein, Günther. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 959

Einzelnachweise

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