mini|August Wilhelm Freiherr Grote (Ölgemälde)
Ernst August Wilhelm von GroteFriedrich von Wissel (Erstbearb.), Georg von Wissel (Erg.): Leib-Garde-Regiment ersteren Esquadrons, in dies.: Geschichte der Errichtung sämmtlicher Chur-Braunschweig-Lüneburgischen Truppen, sammt ihren Fahnen, Standarten und Pauken-Devisen: wobey eines jeden Regiments vorzüglichste, größtentheils aus glaubwürdigen Manuscripten und Journalen gezogene Begebenheiten, auch sonst einige andere diensame Nachrichten mit angeführet worden ... Gegenwärtig aber continuiret, verbessert, und mit vielen zur Aufklärung auch zum Nutzen dienenden Nachrichten vermehret, Celle: gedruckt und verlegt von Johann Dieterich Schultze, Königlicher Hofbuchdrucker und Buchhändler, 1786, S. 3ff.; v. a. S. 5; Google-Books (geboren 31. Dezember 1694 in Güstrow oder Schnega bei Lüchow;Bernhard von Poten: Die Generale der Königlich Hannoverschen Armee und ihrer Stammtruppen, in Guido von Frobel (Hrsg.): Beihefte zum Militär-Wochenblatt, Berlin: Königliche Hofbuchhandlung Ernst Friedrich Mittler und Sohn, 1902, S. 243ff.; hier: S. 263; Google-Books gestorben 9. September 1753 in Hannover) war ein Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischer General der Kavallerie.Edouard-Marie Oettinger: Moniteur des Dates, contenant un million de renseignements biographiques, généalogiques et historiques, Band 1, Dresden: E. M. Oettinger, 1866, S. 146; Vorschau über Google-Bücher
Er war ein Abkömmling des niedersächsischen Uradelsgeschlechtes von Grote. Seine Eltern waren der mecklenburg-güstrowsche Geheime Rat Eberhard Grote (* 4. September 1646; † 31. Januar 1701) und dessen Ehefrau Sophie Juliane von Bülow († 1721/22). Seine Schwester Luise heiratete den späteren General Ernst August Philipp von dem Bussche-Ippenburg.Emmo Grote, Geschichte des gräflich und freiherrlich Groteschen Geschlechts, S.96
In militärischen Diensten der Welfen wirkte er in Kurhannover ab 1711 erst als Major im Dragoner-Regiment von Bülow und zu Beginn der Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover ab 1714 als Oberstleutnant im Dragoner-Regiment von Bothmer. In diesem Zeitraum war er am Spanischen Erbfolgekrieg beteiligt.
1737 wurde er Kommandeur beziehungsweise Obrist der 1. Eskadron des kurhannoverschen Leibgarde-Regiments. 1743 wurde er zum Brigadier ernannt, 1744 zum Generalmajor, bevor er am 28. August 1747 in den Rang eines Generallieutenants erhoben wurde. In diesem Zeitraum war er am Österreichischen Erbfolgekrieg beteiligt.
Zudem wirkte er als Landkomtur des Deutschen Ordens zu Lucklum. Er starb 1753 in Hannover noch vor Vollendung seines 59. Lebensjahres.
Grote war als Ordensritter unverheiratet. Er hatte großes Ansehen und wurde auch Vormund seines Neffen Sebastian Ernst Grote. Er hatte ein großes Vermögen angesammelt, was nach seinem Tod an den Orden gefallen wäre. Grote erkaufte sich vom Ordensgroßmeister gegen 3000 Taler die Genehmigung einen Familien-Fideikommiss aufzusetzen. Dennoch führte sein Tod zu Erbschaftsstreitigkeiten.
Literatur Bernhard von Poten, Die Generale der Königlich Hannoverschen Armee und ihrer Stammtruppen in Militär-Wochenblatt: Beihefte, 1902, S. 263 Nr. 111 Emmo Grote, Geschichte des gräflich und freiherrlich Groteschen Geschlechts, S.98ff Weblinks Grote, August Wilhelm in der Deutschen Biographie
Einzelnachweise
August Wilhelm Kategorie:General der Frühen Neuzeit Kategorie:General der Kavallerie (Hannover) Kategorie:Militärperson (Braunschweig-Lüneburg) Kategorie:Person im Spanischen Erbfolgekrieg Kategorie:Person im Österreichischen Erbfolgekrieg Kategorie:Landkomtur (Deutscher Orden) Kategorie:Person (Landkreis Wolfenbüttel) Kategorie:Person (Hannover) Kategorie:Geboren 1694 Kategorie:Gestorben 1753 Kategorie:Mann