Diese Liste beinhaltet alle Flaggen im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg, inklusive historischer Flaggen.
In Baden-Württemberg werden zweibahnige Flaggen verliehen, deren Farben den Wappenfarben entsprechen.Artikel 3 Absatz 2 DVO GemO Dabei wird oft als erste Farbe der Flagge (links vom Betrachter) die Farbe der Wappenfigur und als zweite Farbe die des Wappengrundes genommen.Wappenbuch des Landkreises Karlsruhe. Wappen - Siegel - Dorfzeichen. Herausgegeben vom Landkreis Karlsruhe, S. 46 Flaggen, die vor Inkrafttreten der deutschen Gemeindeordnung 1935 geführt wurden, dürfen beibehalten werden, auch wenn diese nicht den heutigen Bestimmungen in Baden-Württemberg entsprechen.Wappenbuch des Landkreises Karlsruhe. Wappen - Siegel - Dorfzeichen. Herausgegeben vom Landkreis Karlsruhe, S. 247
Landkreis Heilbronn Landkreis Flagge Kommentare Landkreis Heilbronn 150px rand|250x250px Wappen am 20. Juni 1955 von der Landesregierung verliehen:
„In Rot ein unterhalb gestümmelter silberner Adler.“
Flagge: Weiß-Rot.
Flaggen der Städte im Landkreis Heilbronn Stadt Flagge Kommentare Bad Friedrichshall 150px rand|250x250px Wappen im Jahre 1936 festgelegt, mit Flagge am 4. März 1963 vom Innenministerium verliehen:
„In gespaltenem Schild vorne in Silber (Weiß) unter einem blauen Reichsapfel mit silbernem (weißem) Reif und schwarzem Kreuz drei blaue Wellenleisten übereinander, hinten in Blau ein aufgerichtetes silbernes (weißes) Roß.“
Flagge: Blau-Weiß. Bad Rappenau 150px rand|250x250px Gerichtssiegel aus dem Jahre 1820 zeigt mit Rappen belegtes Wappen der Herren von Gemmingen. Heutiges Wappen mit Flagge am 26. September 1957 vom Innenministerium verliehen:
„In Gold (Gelb) auf blauem Schildfuß ein aufspringendes schwarzes Roß (Rappe).“
Flagge: Schwarz-Gelb. Bad Wimpfen 150px rand|250x250px Heutige Wappenfiguren erscheinen im ältesten Siegel von 1250. Anfang des 14. Jahrhunderts erscheint Schlüssel vorübergehend in Fängen des Adlers. Nach Übergang an Hessen im Jahre 1803 zeigte Wappen einen halben Adler am Spalt und hessischen Löwen mit Schlüssel. Wappen in ursprünglicher Gestalt im 20. Jahrhundert festgelegt:
„In Gold (Gelb) der rot bewehrte schwarze Reichsadler mit einem waagerechten silbernen (weißen) Schlüssel (Bart nach oben rechts) im Schnabel.“
Flagge: Rot-Weiß-Blau. Beilstein 150px rand|250x250px Spitzhammer erscheint in Siegeln vom 15. bis um Mitte des 17. Jahrhunderts. Farbige Wappenzeichnung aus dem Jahre 1535 zeigt drei Steine und drei Spitzhämmer in rotem Feld. Ein sechs- oder dreikantiger Stein mit drei eingehauenen Hämmern erscheint seit etwa 1583 im Wappen, seit 1652 in Siegeln. Heutige Form des Wappens am 5. Februar 1930 festgelegt:
„In Rot ein sechskantiger, gegrateter silberner (weißer) Stein, rundum besteckt mit drei (2:1) darin eingehauenen silbernen (weißen) Spitzhämmern (Beilen).“
Flagge: Weiß-Rot. Brackenheim 150px rand|250x250px Bracke seit dem ältesten Siegelabdruck aus dem Jahre 1301 in verschiedenen Haltungen als Wappenfigur in Gebrauch. Heutige Form des Wappens im Jahre 1953 festgelegt:
„In Rot ein stehender silberner (weißer) Bracke mit schwarzem Halsband und silbernem (weißem) Leitring.“
Flagge: Weiß-Rot. Eppingen 150px rand|250x250px Badisches Wappen erscheint in Siegel von 1454. Heutiges Wappen mit Flagge am 14. Februar 1958 vom Innenministerium verliehen:
„In gespaltenem Schild vorne in Gold (Gelb) ein roter Schrägbalken, hinten in Schwarz ein rot bewehrter und rot bezungter goldener (gelber) Adler.“
Flagge: Rot-Gelb. Güglingen 150px rand|250x250px Gugel erscheint in seit 1359 nachweisbaren Siegeln. Wappenfarben in Zeichnung von 1575 nachgewiesen. In den Jahren vor 1933 wurde Schild blau tingiert und weiß-blaue Flagge festgelegt. Wappen und Flagge der neuen Stadt am 11. März 1976 vom Landratsamt Heilbronn verliehen:
„In Rot eine silberne (weiße) Gugel.“
Flagge: Weiß-Blau. Gundelsheim 150px rand|250x250px Wappen am 13. März 1538 vom Deutschmeister Walter von Cronberg verliehen. Anderes Wappen mit Weinstock auf Dreiberg erscheint seit 1936 vorübergehend in Siegeln. Aufnahme des ursprünglichen Wappens am 14. August 1957 vom Innenministerium bestätigt. Flaggenfarben vom Wappen mit Weinstock abgeleitet:
„In geviertem Schild; Feld 1: In Silber (Weiß) ein durchgehendes schwarzes Kreuz; Feld 2: Von Rot und Silber (Weiß) geviert, in Silber (Weiß) je vier (2:2) blaue Eisenhütlein; Feld 3: In Rot ein mit Kesselrinken besetztes goldenes (gelbes) Kreuz (Schildbeschläg); Feld 4: In Gold (Gelb) ein blauer Wellen-Schräglinksbalken, darunter der schwarze Großbuchstabe G.“
Flagge: Grün-Weiß. Lauffen am Neckar 150px rand|250x250px Bote erscheint in Siegeln seit 1464 und in farbigen Zeichnungen seit 1575:
„In Silber (Weiß) ein grün gekleideter laufender Bote mit roter Feder am grünen Hut und roten Schuhen, in der erhobenen Rechten einen silbernen (weißen) Brief mit rotem Siegel haltend, mit der Linken einen rot geschäfteten Spieß mit blauer Spitze schulternd.“
Flagge: Grün-Weiß. Leingarten 150px rand|250x250px Wappen und Flagge am 25. September 1970 vom Innenministerium verliehen:
„In gespaltenem Schild vorne in Rot ein gesenktes silbernes (weißes) Schwert, hinten in Silber (Weiß) ein roter Rost.“
Flagge: Rot-Weiß. Löwenstein 150px rand|250x250px Wappen der Grafen von Löwenstein erscheint im ältesten Stadtsiegel von 1498:
„In geteiltem Schild oben von Silber (Weiß) und Blau schräglinks mit zwei Teilungen gerautet, unten in Gold (Gelb) auf blauem Dreiberg stehend ein roter Löwe.“
Flagge: Blau-Weiß. Möckmühl 150px rand|250x250px Adlerfang erscheint im ältesten, 1499 belegten Siegel. Mühlrad seit etwa 1585 nachweisbar, seit 1613 als Marksteinzeichen in Gebrauch, im Siegel seit 1645 mit Adlerfang vereinigt. Wappenfarben seit dem 16. Jahrhundert nachweisbar:
„Über grünem Dreiberg gespalten, vorne in Blau ein linksgewendeter, schwarz befiederter goldener (gelber) Adlerfang, hinten in Silber (Weiß) ein vierspeichiges, achtschaufliges schwarzes Mühlrad.“
Flagge: Blau-Weiß. Neckarsulm 150px rand|250x250px Deutschordenskreuz mit drei Ringen erscheint in Siegeln seit 1528. Ringe zeitweilig durch vier Rosen in Kreuzwinkeln ersetzt. Wappen am 26. September 1955 von der Landesregierung, Flagge am 14. November 1963 vom Innenministerium verliehen:
„In Silber (Weiß) ein durchgehendes schwarzes Kreuz mit Tatzenenden (Deutschordenskreuz), belegt mit einem goldenen (gelben) Lilienkreuz, das Ordenskreuz oben begleitet von zwei roten Ringen, das Lilienkreuz unten beheftet mit einem roten Ring.“
Flagge: Schwarz-Weiß. Neudenau 150px rand|250x250px Achtspeichiges Rad erscheint im ältesten, 1542 belegten Siegel. Wappen im Siegel 1803-1806 durch Wappen der Fürsten von Leiningen ersetzt. Wappen und Flagge der neuen Stadt am 16. August 1978 vom Landratsamt Heilbronn verliehen:
„In Rot ein acht-speichiges silbernes (weißes) Rad.“
Flagge: Weiß-Rot. Neuenstadt am Kocher 150px rand|250x250px Wappen seit 1334 in Siegeln belegt:
„In Blau oben nebeneinander zwei silberne (weiße) Dreieckschilde, unten ein linksgewendeter silberner (weißer) Kübelhelm.“
Flagge: Weiß-Blau. Schwaigern 150px rand|250x250px Wappen seit 1591 in Siegelabdrücken nachweisbar. Siegel aus 1820 zeigt Wappen ohne Schildhalter. Neippergscher Schild im Jahre 1959 als Wappen festgelegt, traditionsgemäß meist mit Schildhalter dargestellt. Flagge im Jahre 1925 festgelegt:
„In Rot drei (2:1) silberne (weiße) Ringe. Schildhalter: Aus dem Schildrand wachsend der heilige Johannes der Täufer mit goldenem (gelbem) Nimbus und natürlichem Fell, die Rechte nach oben weisend, mit der Linken das natürliche Gotteslamm und einen schräglinken goldenen (gelben) Kreuzstab mit dreilatziger silberner (weißer) Fahne haltend.“
Flagge: Rot-Weiß. Weinsberg 150px rand|250x250px Aus Dreiberg wachsender Weinstock erscheint im ältesten, 1318 belegten Siegel. Adler erscheint von 1423 an und teilweise bis ins 18. Jahrhundert als alleinige Figur in Siegeln. Verbindung beider Figuren im gespaltenen Schild seit 1521 in Siegeln belegt. Nach mehreren Variationen wurde heutige Form des Wappens 1958 endgültig festgelegt und am 12. Februar 1958 vom Innenministerium bestätigt:
„In gespaltenem Schild vorne in Silber (Weiß) ein rot bewehrter und rot bezungter halber schwarzer Adler am Spalt, hinten in Blau auf goldenem (gelbem) Berg ein goldener (gelber) Weinstock an goldenem (gelbem) Pfahl.“
Flagge: Blau-Weiß. Widdern 150px rand|250x250px Schreitender Widder erscheint im ältesten Gerichtssiegel von 1511. Widder in zeichnerischen Darstellungen bis ins 20. Jahrhundert schreitend, in Siegeln seit dem 19. Jahrhundert stehend dargestellt. Wappen in heutiger Form im Jahre 1937 festgelegt. Flagge seit 1933 in Gebrauch:
„In Schwarz ein stehender goldener (gelber) Widder.“
Flagge: Gelb-Schwarz.
Flaggen der Gemeinden im Landkreis Heilbronn Gemeinde Flagge Kommentare Abstatt 150px rand|250x250px Wappen der Grafen von Löwenstein erscheint im Gerichtssiegel von 1628. Löwe in Siegeln von 1697 und 1768 links gewendet. Nach links steigender Löwe erscheint im Schultheißenamtssiegel zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Heutiges Wappen am 21. November 1907 angenommen. Flagge am 5. September 1980 vom Landratsamt Heilbronn verliehen:
„In gespaltenem Schild vorne in Rot ein linksgewendeter goldener (gelber) Abtsstab, hinten in Gold (Gelb) ein roter Löwe.“
Flagge: Rot-Weiß. Cleebronn 150px rand|250x250px Kleeblatt seit dem 17. Jahrhundert als Fleckenzeichen Alt- und Neu-Cleebronns belegt. Mainzer Rad erscheint über Kleeblatt im Neu-Cleebronner Siegel von 1695. Rad und Kleeblatt bilden seit dem 19. Jahrhundert das Wappen der Gesamtgemeinde. Wappenfarben im Jahre 1919 festgelegt:
„In Silber (Weiß) unter einem sechsspeichigen roten Rad ein dreiblättriges grünes Kleeblatt.“
Flagge: Grün-Weiß. Eberstadt 150px rand|250x250px Wappen mit Eber und Hirschstange 1628 am Kirchturm in Stein angebracht. Darstellungen des 18., 19. und frühen 20. Jahrhunderts zeigen halben oder ganzen Eber ohne Hirschstange. Wappenfarben im Jahre 1938 festgelegt. Wappen und Flagge am 25. März 1963 vom Innenministerium verliehen:
„In geteiltem Schild oben in Schwarz ein wachsender goldener (gelber) Eber, unten in Gold (Gelb) eine liegende schwarze Hirschstange.“
Flagge: Grün-Rot. Ellhofen 150px rand|250x250px Schlüssel erscheinen seit 1844 ohne Schild in Siegeln, im Jahre 1938 in Wappenschild dargestellt. Wappen und Flagge am 25. März 1963 vom Innenministerium verliehen:
„In Blau zwei schräg gekreuzte silberne (weiße) Schlüssel mit nach unten und auswärts gekehrten Barten.“
Flagge: Weiß-Blau. Erlenbach 150px rand|250x250px Heutige Wappenfiguren erscheinen seit dem Jahre 1947 im Siegel. Wappenfarben im Jahre 1956 festgelegt. Wappenbestätigung und Flaggenverleihung am 4. Mai 1960 vom Innenministerium vorgenommen:
„In Silber (Weiß) ein durchgehendes schwarzes Kreuz mit Tatzenenden, belegt mit einem schmalen goldenen (gelben) Lilienkreuz und einem silbernen (weißen) Herzschild, darin an grünem Rebzweig mit rechtshinweisendem Blatt eine blaue Traube.“
Flagge: Blau-Weiß. Flein 150px rand|250x250px Martyrium des hl. Veits erscheint auf mit Jahreszahl 1604 versehenem Stein über Rathauseingang und auf Markungsstein von 1699, seit dem Jahre 1903 im Siegel nachgewiesen. Wappenfarben im Jahre 1938 verliehen. Wappen im Jahre 1956 endgültig festgelegt, mit Flagge am 11. Januar 1957 vom Innenministerium verliehen:
„In Blau auf gold-roten (gelbroten) Flammen ein goldener (gelber) Kessel, darin der unbekleidete, golden (gelb) nimbierte, betende heilige Veit.“
Flagge: Gelb-Blau. Gemmingen 150px rand|250x250px Weinstock und Pflugschar seit dem 19. Jahrhundert im Gerichts-/Gemeindesiegel belegt. Wappenfarben 1901 vom Generallandesarchiv Karlsruhe festgelegt, im Jahre 1910 endgültig angenommen. Flagge am 2. Mai 1969 vom Innenministerium verliehen: