mini|St. Georg in Biessenhofen mini|Blick zum Chor Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Georg steht in Biessenhofen, einer Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu in Bayern. Das Bauwerk ist in der Liste der Baudenkmäler in Biessenhofen als Baudenkmal unter der Nr. D-7-77-112-3 eingetragen. Die Kirchengemeinde gehört zum Dekanat Kaufbeuren des Bistums Augsburg.
Beschreibung Die Saalkirche wurde 1928 nach Plänen von Ambros Madlener erbaut. Sie besteht aus einem Langhaus, einem eingezogenen, dreiseitig geschlossenen, von Strebepfeilern gestützten Chor im Osten, einem Chorflankenturm an der Nordwand und der Sakristei, dem Chor des spätgotischen Vorgängerbaus, an der Südwand des Chors. Das oberste Geschoss des mit einer Zwiebelhaube bedeckten Chorflankenturms enthält die Turmuhr, das Geschoss darunter den Glockenstuhl, in dem fünf Kirchenglocken hängen.
Vier Johann Pöllandt und seiner Werkstatt zugeschriebene Evangelisten-Statuen von der abgebrochenen Kanzel der Pfarrkirche Altdorf standen früher auf den Mensen der Seitenaltäre, wurden in neuerer Zeit aber in die Sakristei verbracht. Die von Konrad Huber gestalteten Kreuzwegstationen hingen ursprünglich in der Pfarrkirche von Ruderatshofen. In der Sakristei befinden sich ein Fresko einer Mater Dolorosa mit Leidenswerkzeuge tragenden Putten sowie Stuck aus der Zeit um 1730/40.
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