Joseph Maria Edmund MicholdM. Siebert: Adreßbuch von München und der Vorstadt Au. München 1842, S. 189 (Google Books) (* 1818 in KölnAnmerkung: Lt. Mitteilung eines Genealogen soll die Geburt am 26. September 1818 unter der Nr. 1526 beim Standesamt Köln beurkundet worden sein. Die Urkunde soll im Landesarchiv Duisburg einzusehen sein.; † 18. September 1847 in Krefeld) war ein deutscher Genre- und Porträtmaler der Düsseldorfer Schule.Museum Kunstpalast: Künstler und Künstlerinnen der Düsseldorfer Malerschule (Auswahl, Stand: November 2016, PDF)

Leben mini|Der vogelabrichtende Schuhflicker, Stich nach dem Genrebild von Michold Michold war der Sohn des Handlungsreisenden Johann Philipp Michold und dessen Ehefrau Kunigunde geb. Kolb. Anfänglich zum Kaufmann bestimmt, besuchte Edmund Michold von 1838 bis 1840 die Kunstakademie Düsseldorf, zunächst die Elementarklasse (die er krankheitsbedingt im 3. Quartal verließ) sowie die Architekturklasse von Rudolf Wiegmann, dann die Gips- und Malklasse unter Karl Ferdinand Sohn, schließlich die 2. Malklasse von Theodor Hildebrandt.„Michold / Edm. / BR 0004 Nr. 1559 / 35V / 1840 / 2. Malerklasse / Hildebrandt“. In: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen: Findbuch 212 01 04: Schülerlisten der Kunstakademie Düsseldorf (PDF) 1841 ging er nach München, wo er Schüler im Atelier von Ferdinand von Lütgendorff-LeinburgWillibald Leo von Lütgendorff-Leinburg: Der Maler und Radierer Ferdinand v. Lüttgendorff 1785–1858. Verlag von Heinrich Keller, Frankfurt am Main 1906, S. 121 sowie Mitglied im Kunstverein war, sich als Genremaler profilierte und nach Vorbildern der niederländischen Malerei arbeitete. Als Pendants schuf er die Genremotive Der musikalische Schuster und Der vogelabrichtende Schuhflicker. Michold bereiste Tirol (1843), Wien, Prag, Dresden und Berlin. Später kehrte er ins Rheinland zurück.Der vogelabrichtende Schuhflicker. In: C. Dräxler-Manfred (Hrsg.): Rheinisches Taschenbuch auf das Jahr 1847. Sauerländer’s Verlag, Frankfurt am Main, S. XLIV (Google Books) Dort soll er abwechselnd in Köln und Düsseldorf gelebt haben.Michold, Edmund. In: John Denison Champlin Jr., Charles C. Perkins (Hrsg.): Cyclopedia of Painters and Paintings. Band 3: L–Q. Charles Scribner’s Sons, New York 1887, S. 263 In Ausstellungen des Kölnischen Kunstvereins war er in den Jahren 1845 und 1847 vertreten.Christian Frommert (Redaktion), Peter Gerlach (Hrsg.): Kunstvereins-Menue. Zahlen, Listen und Dokumente zu Personen, Ausstellungen, Künstlern, Jahresgaben. Institut für Kunstgeschichte der RWTH Aachen, Aachen 1989, S. 161 (PDF)

Michold starb bereits 1847 im Alter von 28 Jahren.

Literatur

Hans Paffrath (Hrsg.): Lexikon der Düsseldorfer Malerschule. Band 2: Haach–Murtfeldt. F. Bruckmann, München 1998, ISBN 978-3-7654-3010-7.

Weblinks Edmund Michold, biografische Daten im Portal askart.com

Einzelnachweise

Kategorie:Maler (Köln) Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule) Kategorie:Genremaler Kategorie:Porträtmaler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1818 Kategorie:Gestorben 1847 Kategorie:Mann