Andreas Henß (* 8. Dezember 1858 in Frankfurt am Main; † Oktober 1932 ebenda) war ein deutscher Architekt und Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Hessen-Nassau.
Leben Andreas Henß wurde als Sohn des Pflasterers Philipp Henß († 1881/1882) und dessen Ehefrau Elise Ziegeler († 1900/1901) geboren und war nach seiner Schul- und Berufsausbildung als Maurer in Frankfurt tätig. Von 1890 führte er unter der Bezeichnung „Architekt“ ein eigenes Baugeschäft und wurde Teilhaber der Firma „Schmidt-Knatz Nachfahren“. Henß betätigte sich kommunalpolitisch, trat der Demokratischen Partei bei und war von 1897 bis 1908 Mitglied der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung. Im direkten Anschluss war er bis 1924 unbesoldeter Frankfurter Stadtrat und in dieser Position u. a. Mitglied des Hoch- und Tiefbauamtes sowie des Sparkassen- und Hypothekenamtes.
1917/1918 hatte er ein Mandat für den Nassauischen Kommunallandtag des preußischen Regierungsbezirks Wiesbaden bzw. für den Provinziallandtag der Provinz Hessen-Nassau, wo er Mitglied des Rechnungsprüfungsausschusses war.
Werke Folgende Bauten von ihm stehen in Frankfurt unter Denkmalschutz:
Literatur Cornelia Rösner: Nassauische Parlamentarier; ein biographisches Handbuch: Der Landtag des Herzogtums Nassau 1818–1866, Wiesbaden 1997 Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6
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