miniatur|Kamm-Wagen K3 auf Basis eines Mercedes-Benz 170 V miniatur|Rohrrahmen (schwarz) mit Karosserieskelett (hell) eines Nachbaus des Kamm-Wagens K4 auf der Techno-Classica 2007 Der K-Wagen (Kamm-Wagen) ist ein von Wunibald Kamm entwickelter verbrauchsreduzierter Forschungs-Pkw mit luftwiderstandsarmer Formgebung, von dem am Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS) in den Jahren 1938–1941 vier Exemplare hergestellt wurden. Die Fahrzeuge hatten ein halb-tropfenförmiges Profil mit verkürztem Heck (sogenanntes K-Heck) und deutlichem seitlichen Heckeinzug. Außer den aerodynamischen Besonderheiten mit Luftwiderstandsbeiwerten bis hinab zu 0,23 (damalige Serienfahrzeuge hatten Werte um 0,5 bis 0,6) sind unter anderem zu nennen:
automatische Reifendruckanpassung (zur Rollwiderstandsreduzierung) Schnellgang (geringere Motordrehzahl zur Verbrauchsreduzierung) Gemischabmagerung der Motoren bei Autobahngeschwindigkeit (ebenfalls zur Verbrauchsreduzierung)
Bekanntester Kamm-Wagen, zugleich derjenige mit dem günstigsten -Wert von 0,23 war der BMW K1 aus dem Jahr 1938/39; Basis war ein Vorserien-Chassis des BMW 335. Ebenfalls auf dem BMW 335 basierte der BMW K4 aus dem Jahr 1939/40.
Weblinks
Foto des Kamm-Wagens K1 (BMW K1) auf der Internetseite des FKFS, abgerufen am 25. März 2010 Bilder und Hintergründe zum BMW K1, BMW K4 und den BMW-Kamm-Modellen allgemein auf der Website von BMW-classic.de unter „BMW Geschichte“ → „Bildersuche“ → „BMW K4“, „BMW K1 Kamm“ (je 8 Fotos) oder „BMW Kamm“ sowie unter „BMW Geschichte“ → „Suche im BMW Group Archiv“ → „BMW K4“, „BMW K1 Kamm“ (je 8 Fotos) oder „BMW Kamm“, abgerufen am 25. März 2010
Kategorie:Pkw-Modell Kategorie:Konzeptfahrzeug Kategorie:Fahrzeug der oberen Mittelklasse Kategorie:Limousine