Stephan Müller (* 1985) ist ein deutscher Volleyball- und Beachvolleyballschiedsrichter. Werdegang Müller hat insgesamt mehr als 4.000 Spiele im Beachvolleyball und Volleyball geleitet, darunter internationale Turniere und Wettbewerbe sowie nationale Meisterschaften in verschiedenen Ländern.

Halle Müller erwarb seinen ersten Schiedsrichterschein 1999 mit 14 Jahren. Seit 2004 pfeift er in der 2. Bundesliga, seit 2005 in der 1. Bundesliga. 2009 absolvierte er den Lehrgang für internationale Schiedsrichter und wurde 2011 nach zweijähriger Kandidatur fester Teil der internationalen Schiedsrichter. Er leitete das DVV-Pokalfinale 2019 der Männer zwischen der SVG Lüneburg und dem VfB Friedrichshafen (0:3) als 2. Schiedsrichter.

Beach Müller absolvierte 2004 erfolgreich die B-Schiedsrichter-Ausbildung, ehe er 2005 die höchste nationale Lizenz, die A-Lizenz, erhielt. 2006 war er erstmalig Schiedsrichter bei den deutschen Meisterschaften am Timmendorfer Strand. Er agiert regelmäßig als Schiedsrichter auf der German Beach Tour. Seit 2011 ist er auch im Beachvolleyball international aktiv, ab 2008 als lokaler Schiedsrichter auf Worldtour und auf CEV-Turnieren.

Sowohl bei der Heim-Universiade (FISU) in München 2018, der Heim-WM (FIVB) 2019 in Hamburg sowie den CEV-Europameisterschaften 2010 (Hamburg), 2011 (Berlin), 2022 (München) und 2025 (Hamburg) und den CEV-Europameisterschaften 2011 (Kristiansand, NOR) sowie 2024 (Holland) kam er als Schiedsrichter zum Einsatz. 2022 in München sowie 2025 in Düsseldorf wurde er in Halbfinals und Finals eingesetzt.

Auch ist er regelmäßig bei der Volleyball World Beach Pro Tour der FIVB im Einsatz.

Müller fungiert zudem als Schiedsrichterausbilder. Er lebt in Augsburg.

Einzelnachweise

Kategorie:Volleyballschiedsrichter Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1985 Kategorie:Mann