Helmut Fuchs (* 26. Dezember 1920 in Löbenslust; † 23. Februar 2002 in Karlsruhe) war ein deutscher Jurist.
Leben Fuchs trat zum 1. November 1938 der SS bei (SS-Nummer 473.343).Bundesarchiv R 9361-III/525313 Er meldete sich 1939 freiwillig als Soldat zur Waffen-SS und kämpfte in der 7. Leibstandarte SS „Adolf Hitler“. Zum 24. November 1943 wurde er zum SS-Untersturmführer befördert. Nach 1945 gehörte Fuchs dem Kameradschaftsverband der Soldaten des 1. Panzer-Korps der ehemaligen Waffen-SS an und engagierte sich als Rechtsberater für die Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der Angehörigen der ehemaligen Waffen-SS. Dies wurde allerdings erst nach seinem Tod der Öffentlichkeit bekannt.
Fuchs wurde 1950 zum Doktor der Rechte promoviert. Er war von 1978 bis 1985 Präsident des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg. Von 1982 bis 1991 war er zudem Richter am Staatsgerichtshof für das Land Baden-Württemberg, von 1983 bis 1988 als ständiger Stellvertreter des Präsidenten und von 1988 bis 1991 als Präsident.
1991 wurde Fuchs das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Werke Das Versagen der Weimarer Reichsverfassung vom 11. August 1919 und die Lehren, welche die neuen deutschen Länderverfassungen daraus gezogen haben, Heidelberg 1950.
Einzelnachweise
Kategorie:Präsident (Verfassungsgerichtshof für das Land Baden-Württemberg) Kategorie:Präsident (Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern Kategorie:SS-Mitglied Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1920 Kategorie:Gestorben 2002 Kategorie:Mann