Das Brettener Kraichgau (Lohnwald und Talbachniederung Neibsheim, Kuckucksberg und Aspe Büchig, Waldwingert Bauerbach, Großmulte Gölshausen, Weinberg Dürrenbüchig, Sprantal und Salzachtal Ruit) ist ein vom Landratsamt Karlsruhe am 14. Juli 2006 durch Verordnung ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet auf dem Gebiet der Gemeinde Bretten im Landkreis Karlsruhe.
Lage und Beschreibung Das insgesamt 522,8 Hektar große Landschaftsschutzgebiet besteht aus neun Teilgebieten, die rund um Bretten verstreut liegen: Lohnwald Talbachniederung Neibsheim Kuckucksberg Aspe Büchig Waldwingert Bauerbach Großmulte Gölshausen Weinberg Dürrenbüchig Sprantal Salzachtal Ruit
Es gehört landschaftsräumlich zum Kraichgau. Es umfasst charakteristische Ausschnitte der Kulturlandschaft des Kraichgaus mit Streuobstwiesen, Heckenlandschaften und Magergrünland in kleinräumigem Wechsel mit Waldstücken, intensiver bewirtschaftetem Grünland und Ackerland sowie kleineren Bachläufen.
Schutzzweck Der wesentliche Schutzzweck ist laut Schutzgebietsverordnung
Geschichte Das Tal der Salzach südöstlich von Bretten war bereits seit 1953 als Landschaftsschutzgebiet Salzachtal ausgewiesen. Dieses wurde mit der Neuverordnung aufgehoben und ist mit leicht veränderter Abgrenzung nun ein Teilgebiet des Landschaftsschutzgebiets Brettener Kraichgau.
Siehe auch Liste der Landschaftsschutzgebiete im Landkreis Karlsruhe
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Landschaftsschutzgebiet im Landkreis Karlsruhe Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Geographie (Bretten) Kategorie:Schutzgebietsgründung 2006