Webersgehren ist eine abgegangene Einzelsiedlung auf der Gemarkung von Alfdorf, einer Gemeinde im baden-württembergischen Rems-Murr-Kreis. Die Siedlung wurde Mitte des 19. Jahrhunderts aufgegeben.

Lage Webersgehren lag in Waldeinsamkeit in einer Wegschleife auf einem Bergsporn zwischen der Lein und dem Aitelbach, etwa auf halbem Weg zwischen Alfdorf und Durlangen.

Geschichte In der Beschreibung des Oberamts Welzheim von 1845 wird Webersgehren als Einzelhaus und neuere Ansiedlung bezeichnet. Die 11 Einwohner von Webersgehren waren alle römisch-katholischer Konfession.Rudolph Friedrich von Moser: Beschreibung des Oberamts Welzheim. J.G. Cotta, Stuttgart und Tübingen 1845, S. 224. Zwischen 1845 und 1847 wurde die Siedlung aufgegeben.Lutz Reichardt: Ortsnamenbuch des Rems-Murr-Kreises. Verlag Kohlhammer, 1993, S. 382

Einwohnerentwicklung

1838: 13 Einwohner 1845: 11 Einwohner

Literatur

Meßtischblatt Gmünd 7124 (Stand 1932) von der Deutschen Fotothek mit der Flur Webersgehren.

Einzelnachweise

Kategorie:Wüstung im Rems-Murr-Kreis Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Rems-Murr-Kreis Kategorie:Wüstwerdung im 19. Jahrhundert Kategorie:Geographie (Alfdorf)