Ilona Ruegg (* 23. Februar 1949 in Rapperswil) ist eine Schweizer Künstlerin. Seit 2012 lebt sie in Zürich. Sie wurde 1987 mit dem Prix Barclay, 2001 mit dem Prix Meret Oppenheim, 2004 und 2013 mit dem Anerkennungspreis der Kulturstiftung UBS ausgezeichnet.

Leben Ilona Ruegg begann ihre künstlerische Ausbildung 1970 an der Université de Vincennes (arts plastiques) in Paris. Weiter studierte sie 1978 sie an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. 1984 erhielt sie das Louise Aeschlimann-Stipendium sowie das Stipendiatin des Istituto Svizzero in Rom. Zwischen 1984 und 2011 lebte Ilona Ruegg in Frankfurt, Brüssel, Turin, Rom, Berlin und Barcelona. Seit 2012 ist sie in Zürich wohnhaft.

Kunst Ilona Ruegg begann ihre künstlerische Laufbahn mit Malerei und wandte sich dann in den 1990er-Jahren plastischen und installativen Arbeiten sowie Fotoserien zu.

Ausgangspunkt für Ilona Rueggs künstlerische Arbeit sind Reflexionen über Wahrnehmung, die sie bildhaft umzusetzen versucht. Ihre Werke entstehen aus einer stetigen Auseinandersetzung mit den Normen unserer Alltagswelt. Ihre Werke sind inspiriert von Michel Focaults Konzept der Gleichzeitigkeit und seinen Überlegungen zum Raum – sie versucht zeitliche Strukturen in eine Gleichzeitigkeit zur überführen.

Ausstellungen (Quelle: )

2023: Overspill, Limmatpromenade, neues Thermalbad 47, Baden 2022: Anomalie, Kunsthalle Arbon 2022: Liminal, Pavillon Lemme, Sion 2020: Das Fassungsvermögen, Kunst und Bau Projekt, ERZ Zürich, Pool Architekten 2017: Fund, Kunst am Bau Projekt, Oberstufe Weiden, Jona, Architekten Karamuk*Kuo 2016: Cut and Fire, Neue Kunsthalle Zürich, Pfingsweidbrache, Zürich 2013: Drop Out, Kunst(Zeug)Haus, Rapperswil 2009: Ohne Horizont und Löcher, «Spot On», Galerie Annex14, Bern 2008: Hi Way / Belichtung, in «Eclairages», MCBA, Lausanne 2006: Lufthaus / Zeitbau 4, Institut Mathildenhöhe, Darmstadt 2005: Tieflader / Zeitbau 3, in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein 2002: Volumen unveröffentlicht / Zeitbau 2, Kunsthalle Bern 1999: Situation et Transport, «Sideshow», Etablissement d’en Face, Bruxelles 1998: Rendez vous in your Place, Conciergerie de la Tour Centrale, Bruxelles 1998: Nnex, Galerie Weisses Schloss, Zürich 1996: Slippage, Galerie Barbara Gross, München 1995: Die echte Breite, Behalte Eins, Helmhaus Zürich 1995: Auxiliary, Galerie Friedrich, Bern 1992: Gaps & Margins, Swiss Institute, New York 1990: Die Ränder der Gegenwart, Kunstverein, St. Gallen 1990: Die Ränder der Gegenwart, Kunsthaus, Zürich 1990: Die Ränder der Gegenwart, Westfälischer Kunstverein, Münster

Werke

1980: Simia 1985: Projezione 1985/1986: Simultan 1988: Sphärische Modelle

Auszeichnungen

1987: Prix Barclay 2001: Prix Meret Oppenheim, Bundesamt für Kultur 2004: Anerkennungspreis der Kulturstiftung UBS 2013: Anerkennungspreis der Kulturstiftung UBS 2022: Prix Visarte

Einzelnachweise

Kategorie:Künstler (Schweiz) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1949 Kategorie:Frau