Der Audan Schangaqorghan (, ) ist ein Bezirk im Gebiet Qysylorda in Kasachstan.
Geografie Der Audan Schangaqorghan liegt im Süden Kasachstans im Gebiet Qysylorda. Er grenzt im Osten an den Audan Sosaq, den Audan Sauran und den Audan Otyrar im Gebiet Türkistan und im Westen an den Audan Schijeli. Im Süden hat der Bezirk eine Grenze zur Provinz Navoiy in Usbekistan.
Die Landschaft des Bezirks ist flach, nur im Norden ist sie gebirgig. Hier liegt der Qaratau, ein nordwestlicher Ausläufer des Tianshan. Durch den zentralen Teil des Bezirks fließt der Syrdarja. Hier liegen beinahe alle bewohnten Siedlungen im Audan Schangaqorghan. Das Wasser des Syrdarja wird intensiv zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Anbauflächen befinden sich an der westlichen Seite des Flusses, dessen Wasser durch ein Kanalsystem zu den Feldern geleitet wird. Südlich des Syrdarja schließt sich die Sandwüste Kysylkum an.
Bevölkerung Bei der Volkszählung 1999 hatte der Audan Schangaqorghan 67.563 Einwohner. Die Volkszählung 2009 ergab für den Bezirk eine Einwohnerzahl von 70.128. Bei der letzten Volkszählung 2021 lebten 78.742 Menschen im Audan Schangaqorghan. Die Fortschreibung der Bevölkerungszahl ergab zum eine Einwohnerzahl von .
EinwohnerentwicklungSowjetische Volkszählungsdaten: 1939, 1959, 1970, 1979, 1989. In: demoscope.ru, abgerufen am 2. April 2023 (russisch).Kasachische Volkszählungsdaten 1999 und 2009: Kasachische Volkszählungsdaten 2009 und 2021: 1939 1959 1970 1979 1989 1999 2009 2021 16.472 23.424 37.029 50.959 61.643 67.563 70.128 78.742 Anmerkung: Volkszählungsergebnisse
Verwaltungsgliederung Der Audan Schangaqorghan ist in 26 ländliche Bezirke (; ) gegliedert (Stand: 2021). Ländlicher Kreis Einwohner Orte 2009 2021 Aqküjiq 2.422 2.358 Birlik Aqqorghan 3.766 4.446 Tügisken Baikensche 1.302 1.429 Baikensche, Bilibai Jekpindi 953 926 Jekpindi Keiden 1.387 1.470 Aqqum, Keiden Kelintöbe 3.569 3.183 Kelintöbe Köktöbe 586 503 Köktöbe Manap 1.024 1.023 Manap, Talap Maschbek Nälibajew 1.020 1.026 Aqschol Öskent 1.705 1.701 Aqsuat, Öskent Qandös 1.334 1.308 Qalghansyr, Qandös, Qaschqanköl Qaratöbe 1.756 1.611 Baspaqköl Qoschakent 3.007 3.152 Qoschakent Qoschamberdi 897 786 Qoschamberdi Qossüjengki 940 776 Qossüjengki Qyrasch 881 829 Qysylmaqtaschy Qyrkengse 2.013 1.847 Äbdighappar Schajylma 1.242 1.489 Schajylma Schalqija 2.556 2.655 Quttyqoscha, Schalqija Schamanbai batyr 3.336 3.119 Bessaryq, Kenges Schangaqorghan 22.716 31.910 Schangaqorghan Schangaryq 1.992 1.865 Schangaryq Sunaqata 2.439 2.386 Jengbek, Sunaqata Süttiqudyq 2.143 2.082 Taqyrköl Talap 1.073 1.146 Bessaryq Tömenaryq 4.069 3.716 Tömenaryq
Wirtschaft mini|Uranbergwerk Kharasan 2 Die Wirtschaft des Audan Schangaqorghan ist vor allem auf Bergbau und Landwirtschaft ausgerichtet. Südlich des Syrdarja gibt es ausgedehnte landwirtschaftliche Flächen, die über ein Kanalsystem mit Wasser aus dem Fluss versorgt werden.
Etwa 17 Kilometer nördlich von Schangaqorghan liegt ein bedeutendes Vorkommen von Blei und Zink. Es gehört zu den größten Zinkvorkommen weltweit mit geschätzten Reserven von etwa 6,5 Millionen Tonnen Zink.About us. ShalkiyaZinc, abgerufen am 11. Mai 2024 (englisch). Westlich von Schangaqorghan gibt es ein großes Uranvorkommen. Hier wird Uran mit der In-situ-Methode gefördert.
Weblinks
Website des Audan Schangaqorghan (englisch, kasachisch und russisch)
Einzelnachweise
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