miniatur| Balzgeflüster, 1996, Skulpturenweg Trippstadt-Stelzenberg Gereon Lepper (* 1956 in Ratingen), Sohn des Bildhauers Friedel Lepper, ist ein deutscher Bildhauer.

Von 1979 bis 1987 studierte er bei Beate Schiff und Klaus Rinke an der Kunstakademie Düsseldorf. Er verbindet in seinen Werken archaische Naturgesetze mit technischer Erfindung und überführt dies in eine künstlerische Ebene, die in poetischer Weise an die Grundlagen der uns umgebenden Welt und den fortwährenden Prozess der Umwandlung von Energie erinnert. Ironisch hinterfragt er mit seinen Plastiken den menschlichen Versuch, die Naturgewalten durch den „Mythos Maschine“ zu kontrollieren.

Gereon Lepper erhielt 1988 den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, 1993 war er Preisträger des August-Seeling-Förderpreises des Wilhelm-Lehmbruck-Museums und 1999 des Robert Jacobsen-Preises der Stiftung Würth.

Werke Aus den Bergen des Mondes, 1999 Babette, 2004 Balzgeflüster, 1996 Das finstere Treiben, 1992 Das Letzte Hemd, 1994 Der Seltene Gast, 2000 Der Späher, 1988 Der unwiderstehliche Zustand der Ruhe, 1998 Der Weg des geringsten Widerstandes, 1994 Des Müllers Lust, 1994 Die Kenntnis der einzuschlagenden Richtung, 2006 Drei Bucks auf Charlie, 1993 Eulen Fangen, 1996 Gezeiten, 1990 Grenzgänger, 2003 Hoch am Wind, 2006, Lünen an der Lippe Im freien Fall, 2002 Infernal Air Fright Corporation, 1992 Käthe Hermann, 1994 Lockruf der Berge, 1999 Mixmaster of Jesus Christ, 1988 Rauhe Zeiten, 2004 Roaring Forties, 2006 Rolling Home, 2005 Schwarze Witwen, 2001 Schwere See, 2001 Späte Stunde, 2005 Stilles Geleit, 1998 Super-Constellation, 1988 Sysiphos, 2001 Tonnenweg, 1995 Unzertrennlich, 2002 Vagabund der Finsternis, 1993 Vergessene Wächter, 1992–1998 Vorhut, 1988 Zeitort, 1992

Auszeichnungen 1999: Staatspreis für das Kunsthandwerk in Nordrhein-Westfalen im Werkbereich „Gerät aus Metall“

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