Diese Diskografie ist eine Übersicht über die veröffentlichten Tonträger des Multiinstrumentalisten und Komponisten Anthony Braxton. Sie umfasst seine Alben unter eigenem Namen (Abschnitt 1), seine Mitwirkung bei kollaborativen Bandprojekten (Abschnitt 2) und seine Mitwirkungen als Musiker bei weiteren Produktionen (Abschnitt 3). Des Weiteren ist eine Auswahl an Kompilationen und der Aufnahmen seiner Kompositionen durch andere Ensembles gelistet. Nach Angaben des Diskografen Tom Lord war er zwischen 1967 und 2023 an 482 Aufnahmesessions beteiligt.Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen am 27. Juli 2026)
Alben unter eigenem Namen Dieser Abschnitt listet die von Anthony Braxton veröffentlichten Tonträger chronologisch nach Erscheinungsjahr. Enthalten sind hier auch die Aufnahmen seiner Kompositionen, sofern sie auf seinem Label New Braxton House erschienen sind.
Diskographie der Vorläufer der Creative Construction Company Für Peter Niklas Wilson sind die sechs Alben, die die Musiker der Creative Construction Company zwischen dem Frühjahr 1968 und dem Mai 1970 einspielten, „typischer AACM-Jazz“, bei denen es Braxton jedoch darum ging, „das ganze Tätigkeitsfeld der Musik zu öffnen“. Anders als Wilson unterscheiden wir in dieser Diskografie die Aufnahmen, die unter Braxtons Name eingespielt wurden, von denen der Creative Construction Company (die wir ebenso wie das vorherige Trio mit Leroy Jenkins und Leo Smith als kollaboratives Bandprojekt begreifen und daher in Abschnitt 2 dokumentieren). Album Musiklabel rec VÖ Anmerkungen 3 Compositions of New Jazz Delmark Records 1968 1968 mit Muhal Richard Abrams, Leo Smith, Leroy Jenkins; Quelle: discogs.com B-X0 NO-47A BYG Actuel 1969 1969 mit Leo Smith, Leroy Jenkins, Steve McCall; Quelle: discogs.com This Time… BYG Actuel 1970 1970 mit Leo Smith, Leroy Jenkins, Steve McCall; Quelle: discogs.com Quartet (Paris) 1969 Braxton Bootleg 1969 2011 mit Leo Smith, Leroy Jenkins, Steve McCall; Quelle: discogs.com
Aufnahmen von Combos und kleinen Ensembles Vorrangig für Quartett, aber auch für andere Kleinformen schrieb Braxton ab 1966 Werke, in denen sich die Musiker zueinander in einem Netz architektonischer Welten in Beziehung setzen, sog. co-ordinate music.