Elisabeth Müller von Stengel,Findbuch EL 350 I über die Seite vom Landesarchiv Baden-Württemberg auch Freifrau Elisabeth von Stengel,o. V.: Binder, Alexander <1888> in der Datenbank der Deutschen Fotothek [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 4. Mai 2024 geborene Elisabeth Emma Aron (geboren 9. Juni 1900 in Straßburg;Findbuch EL 350 I über die Seite vom Landesarchiv Baden-Württemberg gestorben 1978 in Ascona in der Schweiz) war eine Managerin, Holocaust-Überlebende und Chefredakteurin einer Foto-Illustrierten.Angaben zum Verkauf eines Heft-Konvoluts über die Plattform buchfreund.de

Leben 1921 veröffentlichte Elisabeth von Stengel ihre mit drei eigenen Holzschnitten illustrierte Prosa-Miniatur Erlösung.Verkaufsangebot vom Januar 2026 auf der Plattform catawiki.com. In den späten Jahren der Weimarer Republik wurde Müller von Stengel InhaberinWalter Hösterey alias Walter Hammer (Hrsg.): Theodor Haubach zum Gedächtnis, Frankfurt am Main: Europäische Verlagsanstalt, 1955, S. 80; Vorschau über Google-Bücher. beziehungsweise „Atelierleiterin“ des in Berlin ansässigen fotografischen Ateliers Binder,Walter Hösterey alias Walter Hammer (Hrsg.): Theodor Haubach zum Gedächtnis, Frankfurt am Main: Europäische Verlagsanstalt, 1955, S. 80; Vorschau über Google-Bücher. das bis 1937 „als das größte Photoatelier Europas“ galt und bis 1938 im Haus Kurfürstendamm 225 angesiedelt war.

Müller von Stengel war mit dem zur Zeit des Nationalsozialismus tätigen Widerstandskämpfer Theodor Haubach und dem SPD-Politiker Carlo Mierendorff befreundet. Als Jüdin wurde sie in das Theresienstadt verschleppt, wo sie gemeinsam mit dem im dortigen Ältestenrat tätigen Reformrabbiner Leo Baeck für die Jugendfürsorge sowie für die Altersfürsorge tätig war.Saul S. Friedman (Hrsg.), Laurence Kutler (Red.), Egon Redlich (Verf.): The Terezy diary of Gonda Redlich ( = Hayim-Ke-ilu, in englischer Sprache), Lexington, Ky.: Univ. Press of Kentucky, 1992, ISBN 0-8131-1804-2; Vorschau über Google-Bücher.

In der Nachkriegszeit prozessierte Müller von Stengel in Baden-Württemberg in einem Wiedergutmachungsverfahren.

In den 1950er Jahren redigierte sie die in Frankfurt am Main in der flamingo Verlags-GmbH erschienene Foto-Zeitschrift Photo-Illustrierte und unterstützte den Verleger Walter Hösterey alias Walter Hammer bei den Arbeiten an der 1955 erschienenen Biographie Theodor Haubach zum Gedächtnis.

Elisabeth Müller von Stengel starb 1978 in der Schweiz. Ihre Ehe mit Freiherr von Stengel war bereits 1934 in Berlin geschieden worden, den Zusatz Müller im Familiennamen nahm sie erst danach an.

Literatur Johannes Christoph Moderegger: Die Modefotografie im Focus des Dritten Reiches, Band 2, zugleich Dissertation 1998 an der Universität Kiel, 1998, S. 4.

Archivalien Archivalien von und über Elisabeth Müller von Stengel finden sich beispielsweise im Staatsarchiv Ludwigsburg unter den Personenakten im Bestand EL 350 I, Landesamt für die Wiedergutmachung Baden-Württemberg: Einzelfallakten / ca. 1945–2021, Buchstabe M, Bestellsignatur Staatsarchiv Ludwigsburg EL 350 I Bü 2562 (früherer Bestand AM 305, Vorsignaturen ES 2598 -2)

Einzelnachweise

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