Albenortkein russischer Name bekannt war ein Ort im Kreis Heiligenbeil in Ostpreußen. Seine Ortsstelle befindet sich jetzt im Munizipalkreis Rajon Bagrationowsk (Stadtkreis Preußisch Eylau) in der Oblast Kaliningrad (Gebiet Königsberg (Preußen)) in Russland.
Geographische Lage Die Ortsstelle Albenorts liegt im südlichen Westen der Oblast Kaliningrad, 26 Kilometer nordöstlich der früheren Kreisstadt Heiligenbeil () bzw. 31 Kilometer nordwestlich der heutigen Rajonshauptstadt Bagrationowsk ().
Geschichte Der kleine Gutsort Dalbenorth wurde 1671 gegründet und vor 1700 Albelnorth, nach 1720 Albeenorth, nach 1724 Albenorth, nach 1785 Albinort und nach 1820 Albenort genannt.Dietrich Lange: Albenort, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005) 1874 kam der Gutsbezirk Albenort zum neu errichteten Amtsbezirk Pörschken (russisch Nowo-Moskowskoje) im ostpreußischen Kreis Heiligenbeil.Rolf Jehke: Amtsbezirk Pörschken Im Jahre 1910 zählte Albenort 24 Einwohner.
Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Albenort bei Verlust seiner Eigenständigkeit in die benachbarte Landgemeinde Konradswalde eingegliedert, südlich gelegene Teile kamen zur Landgemeinde Schoyschen (vor 1910 Schoischen, 1938 bis 1945 Schoschen) im Amtsbezirk Pokarben, heute im Gebiet des Rajon Gurjewsk gelegen.
In Kriegsfolge kam Albenort 1945 mit dem gesamten nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion, allerdings ohne dass er eine russische Namensform erhielt oder einem Dorfsowjet zugeordnet wurde. So war der Ort schon in den ersten Nachkriegsjahren verwaist und gilt heute offiziell als untergegangen. Seine Ortsstelle liegt im Bereich des Rajon Bagrationowsk (Stadtkreis Preußisch Eylau) in der Oblast Kaliningrad (Gebiet Königsberg (Preußen)) der Russischen Föderation.
Religion Albenort war bis 1945 in das Kirchspiel der evangelischen Kirche Pörschken (russisch Nowo-Moskowskoje) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingepfarrt.Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 460
Einzelnachweise
Kategorie:Gegründet 1671 Kategorie:Ort in Ostpreußen Kategorie:Ort im Rajon Bagrationowsk Kategorie:Wüstung in der Oblast Kaliningrad