Hubert Josef Flörl (* 29. September 1960 in Wörgl, Österreich; † 26. Juli 2023 in Waidring, Österreich)Bildhauer Hubert Flörl (62) unerwartet verstorben. krone.atBildhauer Hubert Flörl (62) verstorben. orf.atKünstler Hubert Flörl 62- jährig verstorben. meinbezirk.atLand Tirol trauert um Künstler Hubert Flörl. gv.at war ein österreichischer Künstler und Bildhauer.
Leben Flörl besuchte von 1966 bis 1978 die Grund- und Mittelschule Wörgl und absolvierte eine Lehrausbildung als Drechsler. In den Jahren 1978 bis 1982 besuchte er die Fachhochschule für Bildhauerei in Innsbruck. Von 1982 bis 1987 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien unter der Führung von Ferdinand Welz und Franz Xaver Ölzant. Seit 1987 war er freischaffender Künstler und pendelte mit seinen zwei Söhnen sowie seiner Ehefrau zwischen seiner Wahlheimat Wildschönau und Wien. Flörl wurde 2014 vom damaligen Landwirtschaftsminister Österreichs mit dem Berufstitel Professor ausgezeichnet. Er war zudem Mitglied im Künstlerhaus Wien sowie zeitweise Mitglied der Bruderschaft Santa Maria dell’Anima.
Ausstellungen
1993: Ulrichhaus, Innsbruck 1993: Ken’s Art Galerie, Florenz 1995: „Präsentation Sternzeichenkalender“, Künstlerhaus Wien 1999: Ausstellung, Künstlerhaus Wien 2001: ART CULT CENTER – Tabakmuseum, Wien 2004: World Trade Center New Orleans 2006: Deutsche Handelskammer Prag 2007: Österreichisches Kulturinstitut in Rom 2008: Euregio Haus, Brüssel Hospiz Ausstellung Österreichisches Hospiz, Jerusalem 2009/2011: Ausstellung Europäisches Parlament Straßburg und Brüssel 2012: Museum of Fine Arts in Malta 2018/19: Stephansdom Wien – 12 Apostel – HI. Barbara Barbarakapelle
Werke im öffentlichen Raum 1988: Skulptur Control Data, aus Metall, Dortmund 1989: Kalksteinrelief, Raiffeisenkasse Wörgl 1990: Brunnen, in Bronze, Raiffeisenkasse Wörgl 1991: Drei Einfahrtsskulpturen, in Aluminium und Bronze, Stadtgemeinde Wörgl 1994: Kreuzwegsäule, in Eiche, Landhaus Innsbruck – Höhe 220 cm 1995: Tennisskulptur, in Bronze, für die Stadt Leibnitz/Thomas Muster 1996: Brunnen, in Bronze, St. Ulrich am Pillersee 1998: Brunnen, in Steinguss, Bad Häring 1999: Relief Vincenz von Paul, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien 2007: Brunnen, in Edelstahl und Bronze, Münster 2009: Brunnenskulptur, in Edelstahlbronze, Raiffeisenbausparzentrale Wien 2010: Dreieinigkeitskreuz, in Bronze, Göttlicher Heiland Wien 2012: Porträt Papst Benedikt, in Marmor, in der Santa Maria dell’Anima, Rom 2013: Porträt Papst Hadrian VI, in Marmor, Bibliothek Santa Maria del Anima, Rom 2015: Große Steinplastik Lebensquell, Cavallino-Treporti 2016: Diana, in Bronze, Mellrichstadt an der Rhöne 2017: Sitzende, Liegende und Musiker; in Bronze, Graz 2018: Skulpturen 12 Apostel, Skulptur Heilige Barbara, jeweils in der Höhe 125 cm, für die Ausstellung Stephansdom Wien (Beginn 2016) 2019: Bronzerelief Hubertus, St. Anton am Arlberg 2020: Tennisspieler und Golfspieler, in Bronze, Schloss Kaps Kitzbühel 2022: Skulptur in Marmor, Doge in Venedig; Kapelle in Kematen – Jesus am Gründonnerstag; Kapelle in St. Ulrich am Pillersee – Herz-Jesu-Kapelle
Themenwege 2004: Franziskusweg Wildschönau 2017: Franz Xaver Gruber Friedensweg
Auszeichnungen 2002: Theodor-Körner-Preis 2014: Verleihung des Berufstitels „Professor“ in Wien durch Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter
Publikationen Hubert J. Flörl. Eigenverlag, München 1993 Hubert J. Flörl, Edith Specht: Flörl. (= Holzhausen Kunst der Zeit; Bd. 4) Holzhausen, Wien 1996, ISBN 3-900518-56-4. Hubert J. Flörl: Zwischenbilanz. Eigenverlag, Innsbruck 2015.
Weblinks Website Hubert Flörl YouTube Interview Hubert Flörl, woergl.at
Einzelnachweise
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