Nadeschda Nikolajewna Kibardina (, englische Transkription Nadezhda Kibardina; * 8. Februar 1956 in Nabereschnyje Tschelny, Sowjetunion) ist eine ehemalige sowjetische und später russische Radrennfahrerin.

Sportlicher Werdegang Zum Radsport kam Kibardina im Alter von 15 Jahren. 1980 wurde sie sowjetische Meisterin in der Einerverfolgung, daraufhin wurde sie für die Bahnradsport-Weltmeisterschaften 1980 in Besançon nominiert, wo sie in der Disziplin Weltmeisterin wurde. Im folgenden Jahr verteidigte sie beide Titel erfolgreich. Bei der Sommer-Universiade 1983 wurde sie zweifache Goldmedaillengewinnerin.

In den folgenden Jahren war Kibardina Mitglied der sowjetischen Straßenradsport-Nationalmannschaft, mit der sie an internationalen Meisterschaften und internationalen Straßenradrennen teilnahm. Von 1987 bis 1991 stand sie mit dem sowjetischen Team fünfmal in Folge auf dem Podium der Straßenradsport-Weltmeisterschaften im Mannschaftszeitfahren, 1987 und 1989 als Weltmeisterin. Nach dem Zerfall der Sowjetunion gewann sie 1992 auch mit dem russischen Team die Bronzemedaille. Zum Ende ihrer Karriere wurde sie 1993 russische Meisterin im Einzelzeitfahren.

Nach ihrem Karriereende ging Kibardina nach Tschechien, wo sie seitdem lebt. Zwischenzeitlich war sie einige Jahre als Trainerin im Mountainbikesport tätig, wo sie das russisch-tschechische Radsportteam von Dynamo Budvar leitete und unter anderem die Vierte der Olympischen Sommerspiele 2000 im Cross-Country Alla Jepifanowa trainierte.

Ehrungen Verdienter Meister des Sports der UdSSR

Erfolge Bahn 1980 Weltmeisterin – Einerverfolgung 20px Sowjetische Meisterin – Einerverfolgung 1981 Weltmeisterin – Einerverfolgung 20px Sowjetische Meisterin – Einerverfolgung 1983 Universiade – Einerverfolgung

Straße 1983 Universiade – Mannschaftszeitfahren 1985 eine Etappe Ronde d'Aquitaine 1986 zwei Etappen Postgiro féminin zwei Etappen Tour of Norway 20px Sowjetische Meisterin – Straßenrennen 1987 Weltmeisterin – Mannschaftszeitfahren (mit Tamara Poljakowa, Ljubow Pugowitschnikowa und Alla Jakowlewa) 1988 Weltmeisterschaften – Mannschaftszeitfahren (mit Swetlana Roschkowa, Alla Jakowlewa und Laima Zilporytė) 1989 Weltmeisterin – Mannschaftszeitfahren (mit Tamara Poljakowa, Natalja Meljochina und Laima Zilporytė) 1990 eine Etappe Tour de l’Aude Cycliste Féminin Weltmeisterschaften – Mannschaftszeitfahren (mit Natalja Schipajewa, Natalja Meljochina und Walentina Polchanowa) 1991 Weltmeisterschaften – Mannschaftszeitfahren (mit Walentina Polchanowa, Aiga Zagorska und Natalja Grinina) 1992 Weltmeisterschaften – Mannschaftszeitfahren (mit Natalja Grinina, Alexandra Koljassewa und Gulnara Fatkulina) 1993 20px Russische Meisterin – Einzelzeitfahren

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