Die Liste von Sakralbauten in Remseck am Neckar nennt Kirchengebäude, sonstige bestehende und ehemalige Sakralbauten sowie Friedhöfe im Stadtgebiet von Remseck am Neckar im Landkreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg.
Sakralbauten in Remseck am Neckar
Christliche Kirchen und Gemeindezentren Die römisch-katholischen Kirchen im Stadtgebiet von Remseck am Neckar gehören mit Ausnahme von jener im Stadtteil Pattonville zur Seelsorgeeinheit „Remseck mit Ludwigsburg-Poppenweiler“ im Dekanat Ludwigsburg innerhalb des Bistums Rottenburg-Stuttgart. Die evangelisch-lutherischen Kirchen im Stadtgebiet gehören wiederum mit Ausnahme von Pattonville zur Evangelischen Kirchengemeinde Remseck im Kirchenbezirk Ludwigsburg der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die Evangelische Martinsgemeinde Kornwestheim und die katholische Pfarrgemeinde St. Martin Kornwestheim unterhalten paritätisch die Kirche im Remsecker Stadtteil Pattonville. Des Weiteren unterhält die Neuapostolische Kirchengemeinde Remseck eine Kirche sowie die evangelisch-methodistische Gemeinde Waiblingen-Hoheneck/Remseck ein Gemeindezentrum im Stadtteil Neckarrems. NameKonfessionOrt und LageBildAnmerkungSt. Franziskusr.-k.Hochdorf1976 erbautÖkumenische Heilig-Geist-Kircheev./r.-k.PattonvilleIn den 1950er Jahren für die in Pattonville lebenden Angehörigen des US-Militärs erbaut, seit 1995 durch die evangelische und die römisch-katholische Kirchengemeinde Kornwestheims paritätisch genutztMargaretenkircheev.Aldingenzentriert|80x80pxIm spätgotischen Stil durch den Baumeister Hans von Ulm um 1500 gestaltete Residenzkirche der Herren von Kaltental mit Grabdenkmälern der Kaltentaler und weiteren Kunstwerken aus verschiedenen Epochen; die in Teilen auf ältere Bauwerke zurückgehende Kirche war zusammen mit dem Aldinger Schlössle Teil einer BurganlageMartinskircheev.Neckargröningenzentriert|107x107pxehemalige Wehrkirche, im Kern älteste, erhaltene Kirche Remsecks mit Langhaus von etwa 1050, Reste von Seccomalereien aus dem 15. Jahrhundert, durch Peter von Lahn erbauter, gotische Chor von 1515Michael-Sebastianskircheev.Neckarremszentriert|107x107pxMit Giebelreiter nach Plänen von Johann Adam Groß dem JüngerenGemeindehaus Neckarremsev.-methodistischNeckarremsehemalige Neuapostolische KircheneuapostolischAldingen (Lange Straße 16)1978 erbaut an Stelle einer 1957 errichteten Kapelle, 2009 geschlossenNeuapostolische KircheneuapostolischNeckarrems1971 geweihtSt. Nikolaus und Barbarar.-k.Hochberg1971 erbaut. Fertigteilbau (Typ Reutter II) nach Entwürfen von Gerold Reutter. Mit Farbfenstern, Altar, Ambo und Altarkreuz nach Entwürfen von Rudolf Haegele St. Petrus Canisiusr.-k.Aldingenzentriert|107x107pxgrößter Sakralbau auf dem Stadtgebiet; 1966 geweiht; freistehender Turm; Fenster von Rudolf Haegele aus dem Jahr 1973Schlosskircheev.Hochbergzentriert|107x107pxNeugotische Kirche von 1854 mit Grabdenkmälern der Nothaft von Hohenberg aus dem VorgängerbauVersöhnungskircher.-k.Neckarrems1975 erbautWendelinskircheev.Hochdorfzentriert|107x107px|WendelinskircheMittelalterliche Kirche mit zum Kirchenschiff diagonal gestelltem Turm, 1275 erstmals erwähnt
Ehemalige jüdische Synagogen Die ehemalige jüdische Synagoge im Stadtteil Hochberg besteht heute als Gedenk- und Begegnungsstätte. Drei weitere heute als reine Wohnhäuser genutzte Gebäude (eines davon im Stadtteil Hochberg und zwei im Stadtteil Aldingen) beherbergten zudem im 18. und 19. Jahrhundert Betsäle für die damaligen jüdischen Gemeinden in Aldingen und Hochberg. NameOrt und LageBildAnmerkungEhemalige SynagogeHochbergzentriert|80x80pxKlassizistisches Gebäude, 1828 fertiggestellt und bis 1907 als Synagoge genutzt; ab 1916 dann als evangelisch-methodistische Kirche genutzt, seit 2021 im Besitz des Vereins „Beth Shalom Remseck“Wohnhaus Hauptstrasse 30 („Alte Synagoge“)HochbergVon 1787 bis 1828 Haussynagoge für die jüdische Gemeinde HochbergsWohnhaus Kirchstraße 15AldingenVon 1798 bis 1872 Haussynagoge für die jüdische Gemeinde Aldinges mit einem nicht mehr erhaltenen Betsaal in einem eigens dafür errichteten Anbau des GebäudesPfaffenhausAldingenzentriert|107x107pxUrsprüngliches Pfarrhaus der Margaretenkirche, seit ungefähr 1730 Wohnhaus der ersten Juden in Aldingen, beherbergte von da an bis 1798 den ersten jüdischen Betsaal im heutigen Stadtgebiet von Remseck
Friedhöfe Die sieben Friedhöfe auf dem Stadtgebiet sowie der ehemalige jüdische Friedhof werden durch die Stadt Remseck am Neckar verwaltet. NameOrt und LageBildAnmerkungFriedhof AldingenAldingenzentriert|80x80px1597 wegen Seuchengefahr vom Kirchhof der Margaretenkirche als „Gottesacker“ an den Ortsrand verlegt und in den Jahren 1785, 1952 und 1980 erweitert; mit Aussegnungshalle aus dem 20. JahrhundertFriedhof HochbergHochbergzentriert|80x80px1891 angelegter Friedhof mit FeierhalleAlter Friedhof HochdorfHochdorf1878 angelegter Friedhof mit offener LeichenhalleNeuer Friedhof HochdorfHochdorf1991 angelegter Friedhof mit AussegnungshalleFriedhof NeckargröningenNeckargröningen1840 infolge zweier Epidemien angelegter und 1983 erweiterter Friedhof mit AussegnungsgebäudeAlter Friedhof NeckarremsNeckarremszentriert|107x107pxKirchhof der Michael-SebastianskircheNeuer Friedhof NekarremsNeckarrems1980 angelegter Friedhof mit Aussegnungshalle und einem 2013 hierher versetztem Kriegerdenkmal von 1920Jüdischer Friedhof HochbergHochbergzentriert|80x80pxEhemaliger jüdischer Friedhof von 1795, bis 1925 von den jüdischen Gemeinden in Hochberg und Aldingen sowie Zeitweise denen in Cannstatt und Ludwigsburg genutzt, mittlerweile als Denkmal gepflegt
Einzelnachweise
Remseck am Neckar !