Gisela Weissel (* 9. Juni 1932 in Hamburg; † 24. März 2024 in Schneverdingen) war eine deutsche Malerin.

Leben Gisela Weissel wuchs im Hamburger Norden im Stadtteil Klein Borstel auf. In direkter Nachbarschaft lebte die Künstlerin Ilse Tesdorpf-Edens mit ihrem Mann Henning Edens bei denen Gisela schon in jungen Jahren in den ersten Kontakt mit Kunst kam. Der Kontakt ebnete ihr und ihrer jüngeren Schwester Gerda Maria Raschke den Weg zum Leben als Künstlerin. Sie studierte Malerei an der Landeskunstschule Hamburg bei Willem Grimm, Ilse Testorpf-Edens, Alfred Mahlau und Karl Kluth. Durch ein Ferienhaus, das die beiden Schwestern in Trollebüll besaßen, entstanden an der Nordsee und durch Kontakte an die Schlei, viele Gemälde mit norddeutscher Motivik. Neben der Landschaft waren Puppen, Gisela Weissels großer Sammelleidenschaft, ebenso bildprägend. Ihre Malerei verkörpert die Fortführung und Weiterentwicklung vom Stil der Hamburgischen Sezession in die zeitgenössische Kunst. Sie setzte die Tradition ihrer Lehrer Grimm und Kluth nachvollziehbar fort. Ein enges freundschaftliches Netzwerk verband Gisela Weissel mit Künstlerfreunden wie Hilde Flinte, Inga Rusz und Barbara Langmaack. Gisela Weissel lebte mit ihrer Familie in der Heide in der Nähe von Schneverdingen.

Gisela Weissel war Mitglied in der Künstlerinnen Vereinigung Gedok.

Ausstellungen

2009 HanseArt Bremen 2009 Holmer Mühle Buchholz 2010 Reepschlägerhaus Wedel 2011 HanseArt Bremen 2012 Kulturladen St. Georg 2015 Torhaus Wellingsbüttel 2017 Gedok-Ausstellung im offenen Atelier

Werke in privaten und öffentlichen Sammlungen Werke von Gisela Weissel sind in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Hamburger Kulturbehörde Sammlung Block

Einzelnachweise

Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1932 Kategorie:Gestorben 2024 Kategorie:Frau Kategorie:Maler (Deutschland)