Saïd El Mala (* 26. August 2006 in Krefeld) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Stürmer steht beim 1. FC Köln unter Vertrag.

Karriere Vereine Anfänge El Mala, Sohn eines Libanesen und einer Deutschen, wurde in der Jugend beim Linner SV, beim KFC Uerdingen und bei Borussia Mönchengladbach ausgebildet. In Linn hatte bereits der Vater gespielt.Insider verrät Details über El Mala, sport1.de, abgerufen am 26. Juli 2026 Wegen seiner Physis reichte es aber nicht mehr für Gladbach, woraufhin Saïd mit seinem älteren Bruder Malek zum TSV Meerbusch wechselte.Wo Talente wie Said El Mala eine zweite Chance bekommen, tsvm-fussball.de, abgerufen am 26. Juli 2026 Nach zwei Jahren gingen die Brüder zur Saison 2023/24 in die Nachwuchsabteilung von Viktoria Köln, wo sie anschließend in der U19 spielten.

Saïd war Stammspieler in der A-Junioren-Bundesliga und schoss in 19 Partien elf Tore, sechs weitere bereitete er vor. Ab der Rückrunde trainierte er regelmäßig mit der ersten Herrenmannschaft und debütierte am 21. Spieltag in der 3. Liga beim 2:5 gegen Saarbrücken. Kurz zuvor hatten er und sein Bruder einen Profi-Vertrag unterschrieben. Es folgten noch neun weitere Partien, und am 31. Spieltag schoss er gegen den VfB Lübeck das spielentscheidende 1:0.

Profi in Köln Im Juli 2024 verpflichtete der 1. FC Köln die El-Mala-Brüder. Da die Registrierung beider Spieler aufgrund einer Transfersperre erst ab Januar 2025 möglich war, verblieben sie für die Spielzeit 2024/25 als Leihspieler bei der Viktoria. Saïd wurde zur Stammkraft auf der linken Außenbahn und absolvierte keine weiteren Einsätze mehr für die U19. In seiner ersten vollen Saison als Profi schoss der 18-Jährige 13 Tore und besiegte mit seinem Team unter anderem Hansa Rostock, Dynamo Dresden und den SV Wehen Wiesbaden. Im Frühjahr 2025 gewann er mit Viktoria Köln nach einem 3:2 gegen Alemannia Aachen den Mittelrheinpokal.

Zur Saison 2025/26 erfolgte dann der Wechsel zum 1. FC Köln. Dabei wurde der Vertrag der El-Mala-Brüder beim 1. FC Köln bis zum Jahr 2030 verlängert. Während Malek große Teile der Spielzeit verpasste, schaffte es Saïd, sich auch zwei Ligen höher zu behaupten. Für den Aufsteiger gelangen dem Linksaußen als Gegenpart zu Jan Thielmann auf der rechten Seite 13 Saisontore und fünf Assists. Nach Nationalspieler Deniz Undav war er gemeinsam mit Jonathan Burkardt der zweitbeste deutsche Torschütze der Bundesliga. Mit drei Zählern Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz hielten Köln und El Mala als 14. die Klasse.

Nachdem in der Vorbereitung zur Saison 2026/27 mehrere Vereine um El Mala warben und konkrete Transferangebote von Borussia Dortmund durch den 1. FC Köln abgelehnt wurden, verlängerte der 19-Jährige im August 2026 seinen laufenden Vertrag bei den Kölnern um ein Jahr, bis 2031. Künftig wird er mit der Rückennummer 10 auflaufen, die zuletzt bis 2012 Lukas Podolski bei den Kölnern trug.

Nationalmannschaft El Mala wurde im Mai 2024 in den Kader der deutschen U18-Nationalmannschaft berufen. Er debütierte gegen Dänemark am 22. Mai 2024, als er in der 60. Minute eingewechselt wurde.

Mit der U19 nahm er an der EM 2025 teil und erreichte mit der Auswahl das Halbfinale. Im September 2025 spielte er erstmals in der U21-Nationalelf, für die er drei weitere Einsätze in der U21-EM-Qualifikation absolvierte.

Im November des Jahres wurde El Mala von Bundestrainer Julian Nagelsmann erstmals für den Kader der A-Auswahl nominiert, die das WM-Qualifikationsspiel gegen Luxemburg bestritt,Zwei Rückkehrer und ein Newcomer für Endspurt der WM-Qualifikation Meldung auf dfb.de vom 6. November 2025 kam aber nicht zum Einsatz. Für die Weltmeisterschaft 2026 wurde er – trotz seiner Leistungen im Verein – nicht berücksichtigt.

Titel Verein Mittelrheinpokalsieger: 2025 (Viktoria Köln)

Individuell 3. Liga-Newcomer der Saison: 2024/25 Fritz-Walter-Medaille in Silber: 2025 (Altersklasse U19) Torschützenkönig der U19-Europameisterschaft: 2025 (4 Tore) Wahl ins Team des Turniers der U19-Europameisterschaft: 2025

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Einzelnachweise

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