mini|Gemalt von Witkacy Stefan Kiedrzyński (* 1886 in Warschau, Weichselland (Russland); † 1943 bei Warka, Generalgouvernement) war ein polnischer Schriftsteller der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Er schrieb insbesondere Theaterstücke und Romane.Cenzura PRL, posłowie Zbigniew Żmigrodzki, Wrocław 2002, S. 20.

Leben Kiedrzyński studierte an der Akademie der Bildenden Künste Warschau. Sein literarisches Debüt feierte er 1907 mit Chimera. Bereits 1914 wurde sein erstes Stück verfilmt. Den Ersten Weltkrieg verbrachte er in Paris, Sankt Petersburg und Minsk, bevor er sich in der Zweiten Polnischen Republik in Warschau niederließ. Er arbeitete mit der Tageszeitung Kurier Warszawski zusammen. Er schuf Komödien, satirische Stücke, Farcen, Sittenromane und Filmdrehbücher. In den 1930er Jahren erwarb er ein Landgut außerhalb von Warschau in Brwinów. In der Zwischenkriegszeit wurden zahlreiche seiner Stücke verfilmt. 1951 wurden seine Werke in der Volksrepublik Polen von der Zensur verboten.

Werke

1907: Chimera 1909: Gniazdko 1909: Rozkosz życia 1911: Dzisiejsi 1914: Trujący kwiat 1919: Krzyk w nocy 1921: Uśmiech szatana 1926: Żona i nie żona (später verfilmt) 1930: Wino, kobieta i dancin 1930: Serce na ulicy 1930: Nie rzucaj mnie, madame 1933: Dzień upragniony 1934: Twarze bez masek 1937: Panna Coctail

Filmografie (Auswahl)

1927: The Call of the Sea 1928: Tajemnica starego rodu 1939: Kłamstwo Krystyny 1939: Żona i nie żona

Auszeichnungen

1938: Wawrzyn Akademicki in Gold

Weblinks

Einzelnachweise

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