alternativtext=Ein Schwarzweiß-Porträt der Fotografin Debora Ruppert|mini|Debora Ruppert (2025) Debora Ruppert ist eine Berliner Künstlerin, die seit 2016 multimedial mit Fotografie, Audio und Video zu sozialkritischen Themen arbeitet. In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sie sich mit gesellschaftspolitischen Themen, wie Obdachlosigkeit, Armut, häuslicher Gewalt, Menschenhandel, Flucht und Zwangsprostitution auseinander.

Leben und Werk Debora Ruppert verbindet in ihrer fotografischen Praxis dokumentarische Recherche mit Porträtfotografie. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf langfristigen Projekten zu sozialen Themen: Menschen ohne Obdach auf den Straßen Berlins, Frauen in Osteuropa, die von Menschenhandel und Zwangsprostitution betroffen sind, Kindersklaven in Haiti und alleinerziehenden Müttern in Slums in Malawi. Die Zeit, Der Spiegel und das SZ-Magazin berichteten über ihre Arbeiten.

Von 2018 bis 2020 war ihre Wanderausstellung „Kein Raum – Begegnungen mit Menschen ohne Obdach“ in den Berliner Rathäusern zu sehen. 2021 wurde in einer Outdoor Ausstellung an einer 85 Meter langen Galeriewand am Kraftwerk in Berlin-Kreuzberg die Ausstellung „Kein Raum - Obdachlos in Zeiten von Covid-19“ gezeigt. Außerdem wurden Ausschnitte dieser Arbeit in der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales und im Zentrum am Bahnhof Zoo gezeigt. Im Herbst 2022 wurde die partizipative Arbeit „Blick:Wechsel - Ich zeig Dir meine Welt“, in der obdach- und wohnungslose Menschen ihren Alltag mit einer Einwegkamera dokumentierten, im Berliner Abgeordnetenhaus gezeigt. Im Deutschen Bundestag war 2023 die Ausstellung „Home Street Home – Wege aus der Obdachlosigkeit“ zu sehen. Für dieses multimediale und partizipative Projekt porträtierte und interviewte Debora Ruppert deutschlandweit Menschen, die nach einer Zeit der Obdachlosigkeit wieder ein neues Zuhause in Form einer Wohnung gefunden hatten.

2024 zeigte die Galerie des Freundeskreises Willy-Brandt-Haus in Berlin die Ausstellung Stimmen der Straße – Perspektiven von obdach- und wohnungslosen Menschen. Über die Ausstellung berichtete unter anderem das ZDF-Mittagsmagazin.

Im selben Jahr wurden Porträts aus der Serie KEIN RAUM – Begegnungen mit Menschen ohne Obdach im Rahmen des Berliner Festival of Lights auf Gebäudefassaden projiziert.

2025 wurde die Ausstellung HOME STREET HOME in der Frankfurter Paulskirche gezeigt. Darüber berichtete unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung. und die ARD-Kultursendung ttt – titel, thesen, temperamente.

Debora Ruppert ist Mitglied des Female Photoclubs.

Ausstellungen 2025 HOME STREET HOME - Wege aus der Obdachlosigkeit - Frankfurter Paulskirche 2025 Wohnen in Berlin, Berliner Landeszentrale für politische Bildung 2025 Stimmen der Straße – Perspektiven obdach- und wohnungsloser Frauen, Evangelische Akademie Frankfurt 2024 Stimmen der Straße - Galerie des Freundeskreis Willy-Brandt-Haus, Berlin. 2023: Home Street Home - Wege aus der Obdachlosigkeit - Deutscher Bundestag. 2022: Blick:Wechsel - Ich zeig Dir meine Welt - Berliner Abgeordnetenhaus. 2021: Kein Raum - Obdachlos in Zeiten von Covid-19 - 24/7 Outdoor - Galeriewand vor dem Kraftwerk / Berlin-Mitte. 2021: Kein Raum - Obdachlos in Zeiten von Covid-19 - Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Berlin 2018–2020: Begegnungen mit obdachlosen Menschen - Ausstellung in Berliner Rathäusern

Weblinks Website der Fotografin Website der Fotografin: Street Life Berlin Kurzfilm: Stories of Hope - Wege aus der Obdachlosigkeit Kurzfilm: Obdachlos in Zeiten von Covid-19

Quellen

Kategorie:Fotograf (Berlin) Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Frau