Konrad von Queinfurt (gest. 1382 in Löwenberg, Herzogtum Jauer) war ein deutscher Dichter, Komponistvgl. DNB und Pfarrer.

Konrad war Pfarrer zu Steinkirch im Queiskreis. Er ist Verfasser „eines der schönsten schlesischen Osterlieder“ Artikel: „Konrad von Queinfurt“, in: Klaus Ullmann: Schlesien-Lexikon, S. 167 (Klaus Ullmann), des Osterliedes mit dem Textanfang Dû lenze guot, des jâres tiurste quarte, worin sich unter anderem die folgenden Verse finden:August Heinrich Hoffmann von Fallersleben: Geschichte des deutschen Kirchenliedes bis auf Luthers Zeit. 1861, S. 78 ff. (zitierte Stelle S. 78) Der um 1360 entstandene Ostergesang fand um 1480 Eingang in das Glogauer Liederbuch. Walt, loup, sât, klê, gras unde bluomen die wellent lieben sieh zuo dir, in fröuden siht man sie sieh hiute ruomen, Krist, ûf dîn lop stêt al ir gir. ich wæne ob sie kunden sprechen, an inen würd es niht gebrechen, sie lobten dich, herre, alle glîch.

Konrad von Queinfurt wurde in der Klosterkirche der Franziskaner in Löwenberg beigesetzt.

Er ist nicht zu verwechseln mit Konrad von Querfurt (gest. 1202), dem Bischof von Hildesheim und Bischof von Würzburg.

Literatur Dagobert Frey, in: Geschichte Schlesiens. Band 1: Ludwig Petry, Josef Joachim Menzel, Winfried Irgang (Hrsg.): Von der Urzeit bis zum Jahre 1526. 5., durchgesehene Auflage. Thorbecke, Sigmaringen 1988, ISBN 3-7995-6341-5, S. 470. Klaus Ullmann: Schlesien-Lexikon: für alle, die Schlesien lieben. Kraft Verlag, Würzburg, 1992, ISBN 3-8083-1168-1, 6., verbesserte Auflage. (Deutsche Landschaften im Lexikon, Band 2). (Artikel: „Konrad von Queinfurt“, S. 167)

Weblinks Queinfurt, Konrad von – ADB

Einzelnachweise und Fußnoten

Kategorie:Autor Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (14. Jahrhundert) Kategorie:Person des Christentums (Schlesien) Kategorie:Kirchenlieddichter Kategorie:Literatur (Mittelhochdeutsch) Kategorie:Literatur (14. Jahrhundert) Kategorie:Geboren im 13. oder 14. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1382 Kategorie:Mann