Mit dem Aufstand der Zünfte gegen den Breslauer Rat 1418 forderten die Zünfte, an der Regierung der Stadt beteiligt zu werden.Artikel: „Aufstand der Zünfte gegen den Breslauer Rat“, in: Klaus Ullmann: Schlesien-Lexikon, S. 28 f.

Geschichte Im Jahr 1418 wurde gegen die Breslauer Patrizier revoltiert, wobei sieben Ratsherren im Rathaus getötet wurden. Der böhmische Landesherr, König Sigismund unterdrückte die Revolte gewaltsam und ließ über zwanzig Anführer hinrichten. Der Aufstand richtete sich gegen die Missstände im Stadtrat.

Das Rathaus wurde gestürmt und einige Ratsmitglieder ermordet. König Sigismund intervenierte, um die alte Ordnung wiederherzustellen.

Die 1420 auf dem Breslauer Ring hingerichteten Anführer wurden unter der Straße begraben, die zur St.-Elisabeth-Kirche führte. Damit beabsichtigten die Behörden, dass Gläubige beim Gang in die Kirche über die Leichen der Unruhestifter gehen mussten.

Literatur Klaus Ullmann: Schlesien-Lexikon: für alle, die Schlesien lieben. Kraft Verlag, Würzburg, 1992, ISBN 3808311681, 6., verbesserte Auflage. (Deutsche Landschaften im Lexikon, Band 2). (Artikel: „Aufstand der Zünfte gegen den Breslauer Rat“, S. 28 f.) Wolfgang Adler: Die Geschichte der Breslauer Fleischerzunft. Breslau 1904 (Digitalisat) Michaela Bleicher: Das Herzogtum Niederbayern-Straubing in den Hussitenkriegen: Kriegsalltag und Kriegsführung im Spiegel der Landschreiberrechnungen. Regensburg, Univ., Diss., 2004 (Online)

Weblinks Die Stadt im Königreich Böhmen

Einzelnachweise

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