Die Eichmühle (oder auch Glubersmühle) war eine Einöde in Bad Neustadt an der Saale und lag an der Stelle des Postamts von 1926 (heute Sitz der Polizeiinspektion). mini|Die Eichmühle bei Bad Neustadt, um 1920 mini|Ehemaliges Postamtsgebäude, jetzt Polizei Sie lag an einem Mühlbach, der die Brend mit der Fränkischen Saale verband.

Geschichte der Mühle Die Mühle taucht erstmals in Urkunden ab 1547 auf. 1619 wurde sie als „Mühl an der alten Eich“ beschrieben. Das legt die Vermutung nahe, dass in der Nähe der Mühle ein alter Eichenbaum stand. Weiterhin gab es den Namen „Lohmühle“ für sie, da dort die Lohgerber ihr Geschäft vollzogen. Der letzte Pächter war die Familie Glübers. 1924 konnte die Stadt das Objekt erwerben, um dort das neue Postamt zu errichten. Später zog hier die heutige Polizeiwache ein.

Literatur Johann Kraus, Johann Georg Knell: Beschreibung der Mühlen im Neustädter Amt. Neustadt an der Saale 1798. (Original im Stadtarchiv Bad Neustadt an der Saale) Alfons Maria Borst: Neustadt schaute den Müllern scharf auf die Finger, in: Main-Post (Ausgabe Rhön-Grabfeld) 1957. Alfons Maria Borst: Die ältesten Neustädter Mühlenordnungen. Artikelserie in der Rhön- und Saalepost ab Februar 1966. Ludwig Benkert: Bad Neustadt an der Saale. Die Stadtchronik. Bad Neustadt 1985, S. 220f. Reinhold Albert: Die Geschichte der Neustädter Mühlen, in: Heimatjahrbuch des Landkreises Rhön-Grabfeld 2000, S. 126–132.

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