Max Ferdinand von Raczensky (geb. um 1708; gest. im 18. Jahrhundert) war ein preußischer Landrat.
Leben Max Ferdinand von Raczensky auf Klein Sägewitz (Sacherwitz) war in der NachfolgeVgl. Ursula Schulz: Die schlesischen Landräte unter Friedrich dem Großen. In: Hans Jessen: Jahrbuch der Schleischen Friedrich Wilhelms-Universität zu Breslau. Band XVIII, In: Göttinger Arbeitskreis (Hrsg.): Veröffentlichungen. Nr. 411, Duncker & Humblot, Berlin 1973, ISBN 3-428-03053-2, S. 62. von George Sigismund von Canitz und Dallwitz ab 1752/53 bis 1756 Landrat des Landkreises Breslau. Sein Nachfolger wurde 1756 Johann Friedrich von Burgsdorff.
Der Name der Ehefrau ist nicht überliefert. Die Tochter Maximiliana Christina von Raczensky vermählte sich 1765 mit dem Hauptmann Carl Ferdinand Fabian von Chlum, Gutsherr in Klein Milkawe und Alexanderwitz bei Wohlau in Schlesien. Sie verstarb ohne Kinder am 5. März 1771.Karl Konrad Streit, Friedrich Albert Zimmermann: Schlesische Provinzialblätter. Band 7 (Januar bis Junius 1788), Zweites Stück-Februar, Verlag Gottlieb Löwe, Breslau 1788, S. 196.Vgl. Hugo Schünemann: Archiv für Sippenforschung und alle verwandten Gebiete. 1969. Jahrgang, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1969, , S. 53. Chlum erhielt 1772 das schlesische Inkolat.C. Blažek: J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch. Band 6/8 Abt.: Ausgestorbener Adel der Preussischen Provinz Schlesien. Teil 3, Verlag Bauer und Raspe Emil Küster, Nürnberg 1894, S. 7.
Literatur Rolf Straubel: Biographisches Handbuch der preußischen Verwaltungs- und Justizbeamten 1740–1806/15. In: Hrsg. Historische Kommission zu Berlin: Einzelveröffentlichungen. K. G. Saur Verlag, München 2009, ISBN 978-3-598-23229-9, S. 164.
Quellen Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz: GStA. I. Rep. 96, Tit. 426 P (v. Raczensky).
Einzelnachweise
Kategorie:Landrat (Landkreis Breslau) Kategorie:Adliger Kategorie:Preuße Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 18. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 18. Jahrhundert Kategorie:Mann