Hermann Gustav von Schwab (* 29. Dezember 1853 in Stuttgart; † 24. September 1912 ebenda) war ein deutscher Jurist.
Leben Er studierte von 1872 bis 1877 Rechtswissenschaften in Tübingen, Neuchâtel und Leipzig. Seit 1872 war er Mitglied der Studentenverbindung Akademische Gesellschaft Stuttgardia Tübingen.Jürg Arnold: Stuttgardia Tübingen 1869–1994. Geschichte der Akademischen Gesellschaft Stuttgardia. Württembergischer Geschichts- und Altertumsverein, Stuttgart 1994, S. 353.
Er trat in den württembergischen Justizdienst ein und wurde 1881 Amtsrichter, 1886 Landrichter und 1893 Landgerichtsrat. Im württembergischen Justizministerium war er ab 1897 Ministerialrat und von 1904 bis 1908 als Ministerialdirektor höchster Beamter und Vertreter der Minister Wilhelm August von Breitling und Friedrich von Schmidlin. 1908 wurde er wirklicher Staatsrat und ordentliches Mitglied des Geheimen Rats. Er war Mitglied des Verwaltungsgerichtshofs.
Schwab war evangelischer Konfession, verheiratet und hatte sechs Kinder. Sein Großvater war der Schriftsteller Gustav Schwab.
Literatur Wer ist’s?, A. L. Degener, Berlin 1911, S. 1335
Auszeichnungen 1893: Ritterkreuz I. Klasse des Friedrichs-OrdensHof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1896. S. 85. 1902: Ehrenkreuz des Ordens der Württembergischen Krone, welches mit dem persönlichen Adelstitel (Nobilitierung) verbunden warHof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1907 S. 36.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ministerialdirektor (Württemberg) Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Person (Stuttgart) Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Ritter I. Klasse) Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Ehrenkreuz) Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung) Kategorie:Gustav Schwab Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1853 Kategorie:Gestorben 1912 Kategorie:Mann