mini|Gypsy Abbott, Fotografie aus Who is Who in the Film World, 1914 Gypsy Abbott (* 31. Januar 1896 in Atlanta, Georgia;Fred C. Justice, Tom R. Smith: Who’s Who in the Film World: Being Biographies with Photographic Reproductions of Prominent Men and Women who Through Their Genius and Untiring Energy Have Contributed So Greatly Toward the Upbuilding of the Moving Picture Industry. Film World Publishing Company, 1914, Seite 29 † 25. Juli 1952) war eine amerikanische Bühnen- und Stummfilmschauspielerin.
Leben Gypsy Abbott heiratete 1915 den Regisseur Henry King in Fort Worth, Texas. Im Jahr 1917 gab sie die Schauspielerei auf, um sich auf ihr Leben zu Hause zu konzentrieren. Zwischen 1923 und 1930 bekamen sie drei Kinder, Frank, John und Martha. In den Jahren 1920 und 1930 lebte Ruth King bei dem Paar. Sie wurde 1913 oder 1914 in Illinois geboren und wurde als Kings Stieftochter identifiziert. Um 1930 lebten sie in der South Muirfield Road in Los Angeles, Kalifornien. Henrys Bruder Louis lebte 1925 und 1930 bei den Kings.Ruth King, Nassau, New York. In: New York Status Census. New York State Archives, Albany, New York 1925Ruth King, Los Angeles, California. In: U.S. Federal Census. National Archives and Records Administration, Washington, D.C. 1920Ruth T. King, Los Angeles, California. In: U.S. Federal Census. National Archives and Records Administration, Washington, D.C. 1930
Karriere Gypsy Abbott begann ihre Karriere als Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin.King 1995, Seiten 24–25 Sie trat mehrere Jahre lang auf der Bühne und im Varieté auf, wobei sie im Ensemble von E. H. Sothern begann. Abbott trat bei Bühnen-Inszenierungen in Kansas City, St. Joseph, Missouri, und Chicago auf. Während ihrer Tourneen traf sie sich mehrmals mit Henry King.King 1995, Seite 24
In einer fünfzehn minütigen Varieté-Nummer hatte sie eine Gesangsrolle, in der sie sich über das Publikum schwang und Rosen in das Publikum warf. Ein ähnlicher Auftritt folgte in Fred Mace’s Photoplayers Club in Balboa. Weitere Rollen hatte sie im Bühnenstück The Minister’s Daughter. Die Rolle der Flora Belle Fry spielte sie in der Bühnen-Inszenierung Little Johnny Jones von George M. Cohan.
Abbott kehrte nach Kalifornien zurück, wo Henry King sie der Balboa Feature Film Company in Long Beach vorstellte. Dort erhielt sie ihr Engagement für ihre erste Film-Rolle The Path of Sorrow (1913). In den nächsten vier Jahren spielte sie in mehreren Filmen für die American Film Company in Santa Barbara und Balboa.
Tod Abbott starb im Alter von 55 Jahren an Herzversagen. Sie ist nahe einer Gedenkgrotte in einem Plattengrab auf dem Holy Cross Cemetery in Culver City, Kalifornien, beerdigt. Zum Zeitpunkt ihres Todes waren als ihre hinterlassenen Kinder Ruth King Hilbert, Henry und John bekannt.
Filmografie mini|Gypsy Abbott und Crane Wilbur im Film Vengeance Is Mine (1916) mini|Weitere Filmszene aus dem Film Vengeance is Mine (1916), mit Gypsy Abbott (rechts)
1913: The Path of Sorrow, Kurzfilm 1914: Called Back 1914: The Key to Yesterday 1914: The Man Who Could Not Lose 1914: St. Elmo 1915: Who Pays? 1915: Beulah 1915: For the Commonwealth 1915: Letters Entangled 1915: The Fruit of Folly 1916: Vengeance Is Mine! 1916: For Ten Thousand Bucks 1916: Bungling Bill’s Dress Suit 1916: Some Liars 1916: Her Luckless Scheme 1916: Going to the Dogs 1916: Rolling to Ruin 1916: Paste and Politics 1916: A Touch of High Life 1916: Her Painted Pedigree 1916: Bungling Bill’s Bow-Wow 1916: Lost, Strayed or Stolen 1916: With or Without 1916: The Wicked City 1916: Shot in the Fracas 1916: Jealous Jolts 1917: A Lislebank 1917: A Circus Cyclone 1917: The Musical Marvel 1917: The Butcher’s Nightmare 1917: A Studio Stampede 1917: His Bogus Boast 1917: When Ben Bolted 1917: Lorelei of the Sea
Anmerkungen [A] Ruth King, geboren am 12. Mai 1912, war nach eigenen Angaben die Tochter von Henry und Gypsy King. Ihren Angaben nach reiste sie im Oktober 1923 nach Europa, wo sie als 10-Jährige zwei Jahre lang in Frankreich, Italien und der Schweiz die Schule besuchen wollte. Im Jahr 1925 lebte Ruth wieder mit ihren Eltern Henry und Gypsy sowie den Geschwistern Louis und Henry junior zusammen. Ruth King, daughter of Henry King, U.S. Passports, 26. September 1923.
Literatur Henry King, David Shepard, Ted Perry, Frank T. Thompson: Henry King, director. from silents to ʼscope. Directors Guild of America, Los Angeles 1995, ISBN 978-1-882766-03-1, https://archive.org/details/henrykingdirecto00king, abgerufen am 16. April 2024
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