Nadine Katja Böhi (* 21. November 2003 in Flawil) ist eine Schweizer Fussballtorhüterin.

Werdegang Verein Böhi spielte in ihrer Kindheit für den FC Niederwil, ehe sie im August 2016 in die Juniorinnenabteilung des FC St. Gallen (Future Champs Ostschweiz) wechselte. Dort spielte sie für die U17 und U19. In der Saison 2020/21 schaffte sie den Sprung ins Fanionteam des FC St. Gallen-Staad (heute FC St. Gallen Frauen), obwohl sie bereits in der Saison 2019/20 dreimal auf der Ersatzbank Platz genommen hatte. Am 14. November 2020 kam sie zu ihrem Debüt in der Women’s Super League.Klare Niederlage für St.Gallen-Staad – FC St.Gallen 1879Zusammenfassung Servette – St. Gallen-Staad (14.11.2020) – awsl.ch Im selben Fussballjahr stand sie drei weitere Male zwischen den Pfosten. In der Saison 2021/22 absolvierte Böhi wiederum drei Partien in der Meisterschaft und hütete nebenbei im Schweizer Cup das Tor von St. Gallen-Staad. Dort blieb sie im ganzen Wettbewerb ohne Gegentreffer. Dennoch schieden die Ostschweizerinnen nach Penaltyschiessen im Viertelfinal aus. Früh in der Saison 2022/23 verletzte sich Stammtorhüterin Fabienne Oertle und Böhi spielte daraufhin bis auf eine einzige Partie die komplette restliche Spielzeit. Sie nahm am Final des Schweizer Cup im April 2023 gegen den Servette FC Chênois Féminin teil. Nebenbei parierte sie in der Meisterschaft auswärts bei den GrasshoppersZusammenfassung GC Zürich – St. Gallen (02.04.2023) – awsl.ch und bei ServetteZusammenfassung Servette – St. Gallen (27.05.2023) – awsl.ch je einen Penalty. Böhi ist seit Januar 2024 Stammtorhüterin bei den FC St. Gallen Frauen und startete somit im Sommer 2024 erstmals als Nummer 1 in eine neue Spielzeit. Dort blieb die Schweizer Internationale in den ersten 542 Minuten ohne Gegentor, saisonübergreifend sogar 561 Minuten. Damit hat Böhi ihre persönliche Bestmarke von 491 Minuten aus der Saison 2022/23 verbessert.Nadine Böhi hat ihren persönlichen Rekord übertroffen – Twitter Ab April 2025 absolvierte die Torfrau parallel die Spitzensport-RS der Schweizer Armee.Spitzensportförderung der Armee: Start der Spitzensport-Rekrutenschule 1/2025, Bundesamt für Sport BASPO, 14. April 2025, abgerufen am 20. Juni 2025. Im Juni 2025 wurde bekannt, dass die Ostschweizerin ihre Karriere beim Frauen-Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin fortsetzen wird.Nadine Böhi verstärkt Eiserne Ladies – 1. FC Union BerlinDie St.Galler Torhüterin Nadine Böhi wechselt zum Bundesliga-Aufsteiger Union Berlin – St. Galler TagblattUnion holt Schweizer Nationaltorhüterin Böhi – Kicker Böhi wird bei den Köpenickinnen in der Saison 2025/26 die Rückennummer 28 tragen. Die Schweizer Torfrau gab ihr Debüt in der Bundesliga im November 2025 im FC Bayern Campus beim amtierenden deutschen Meister FC Bayern München.Profi-Frauen kehren punktlos aus München zurück – 1. FC Union Berlin Im Heimspiel gegen Werder Bremen Ende März 2026 hielt Böhi einen Handelfmeter sowie den direkten Nachschuss von Neo-DFB Spielerin Larissa Mühlhaus. Diese Doppelaktion wurde von der Frauen-Bundesliga zur Parade des Spieltags gekürt. Zu Beginn der Saison 2026/27 profitierte die Schweizerin vom verletzungsbedingten Ausfall ihrer Teamkollegin Cara Bösl und hielt am 3. Spieltag erneut einen Strafstoß. Dieses Mal von Sara Doorsoun von Eintracht Frankfurt.

Nationalmannschaft Böhi erhielt im Jahr 2019 ihr erstes Aufgebot für das Schweizer U16-Nationalteam. Später gehörte sie auch den nationalen Auswahlen der U17Nadine Böhi: Aufgebot für U17 Nationalmannschaft – FC Niederwil SG, U19 und U23 an. Im März 2024 wurde Böhi von Nationaltrainerin Pia Sundhage erstmals für das A-Nationalteam aufgeboten.Frauen-Nationalteam: Zwei Neulinge im Kader und eine Veränderung im Staff – www.football.chNadine Böhi im Kader der Schweiz – FC St.Gallen 1879Nati-Neuling Böhi: "Habe mich damals noch nicht so für Frauen-Fussball interessiert." – www.srf.ch Auch in den sechs weiteren Zusammenzügen vor der Heim EM 2025 von Juni 2024 bis April 2025Fünf Nationalspielerinnen und Spieler – FC St.Gallen 1879Baumann und Böhi im Nati-Aufgebot – FC St.Gallen 1879Baumann und Böhi im Nati-Aufgebot – FC St.Gallen 1879Böhi im Nati-Aufgebot – FC St.Gallen 1879Fürs Nationalteam der Frauen wurde Nadine Böhi aufgeboten – FC St.Gallen 1879 stand Böhi jeweils im Aufgebot des A-Nationalteams. Die Neo-Unionerin hatte wie erwartet den Sprung in den 23-köpfigen Schweizer Kader für die WEURO 2025 geschafft.Das ist das Schweizer Kader für die Heim-EM – SRFHerzliche Gratulation Nadine Böhi – Gemeinde Niederbüren Beim "Chase" (Schnitzeljagd) der Kaderbekanntgabe vom Schweizerischen Fussballverband wurde ihr Trikot mit der Nummer 21 auf der Brunnenskulptur „Mädchen mit Krug“ im St. Galler Leonhardspärkli gefunden. Bei der EM-Endrunde im Heimatland blieb Böhi ohne Einsatz. Im ersten Zusammenzug 2026 musste Böhi ihren Platz im Nationalteam an Irina Fuchs vom 1. FC Köln abgeben und fehlte somit erstmals seit März 2024 im Schweizer Aufgebot.

Erfolge Schweizer Cup Finalistin 2023 Frauen EM Teilnehmerin 2025

Weblinks Nadine Böhi in der Datenbank vom 1. FC Union Berlin Nadine Böhi in der Datenbank des Schweizerischen Fussballverbandes

Einzelnachweise

Kategorie:Fußballtorhüter (FC St. Gallen) Kategorie:Fußballtorhüter (1. FC Union Berlin) Kategorie:Teilnehmer an einer Fussball-Europameisterschaft (Schweiz) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 2003 Kategorie:Frau