Heyda ist ein Ortsteil der Ortschaft Knobelsdorf der Stadt Waldheim im sächsischen Landkreis Mittelsachsen.
Geographische Lage links|mini|Heyda östlich von Knobelsdorf auf einer Karte von 1843
Das aus einem Einzelgut entstandenen Dorf liegt direkt an der Bundesstraße 169, die von Döbeln (rd. 4 km nördlich) nach Chemnitz (rd. 40 km südwestlich) führt. Das Dorf liegt etwa in der Mitte des Dreiecks Chemnitz-Dresden-Leipzig auf zirka 244 m im Osten der Stadt Waldheim; noch östlich von Knobelsdorf und Gebersbach.
In der Flur Heyda befindet sich die Wüstung Rursdorf.
Geschichte links|mini|Rittergut Heyda (2012)
Die Geschichte von Heyda geht zurück bis in die Jahre 1555/56, als die Knobelßdorfer Heide erstmals erwähnt wurde. Spätere Nennungen sind (zur) Heyda (1606, um 1800) sowie Heida b. Waldheim (Heyda) aus dem Jahre 1875. Heyda war zunächst nach Otzdorf, später nach Knobelsdorf gepfarrt und gehört heute zur Kirchgemeinde Waldheim.
Die Geschichte des Dorfes geht auf ein Rittergut, das um 1500 erwähnt wurde zurück. 1791 ist erstmals ein Dorf erwähnt. Entsprechend seiner Lage gehörte das Dorf zum Amt Leisnig, dem Gerichtsamt Waldheim, der Amtshauptmannschaft und dem Landkreis Döbeln, bis dieser 2008 im heutigen Landkreis aufging. 1950 wurde Heyda nach Knobelsdorf eingemeindet, das 1970 in der Gemeinde Gebersdorf-Knobelsdorf aufging. Von 1994 bis zur Gemeindeauflösung zum Jahresende 2012 gehörte der Ort schließlich zur Gemeinde Ziegra-Knobelsdorf. Letzteres wurde aufgeteilt: Heyda fiel der Stadt Waldheim zu. +EinwohnerstatistikJahr17641834187118901910192519391946Einwohnerzahl20 Gärtner, 10 Häusler185202216184193179193 1925 lebten in Heyda 190 Lutheraner, zwei Katholiken und zwei andersgläubige.
Weblinks
Ortsteile In: Webauftritt der Stadt Waldheim
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Waldheim) Kategorie:Ort im Landkreis Mittelsachsen Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mittelsachsen) Kategorie:Gemeindeauflösung 1950