mini|Stolperstein für Ida Nathan vor dem Judenhaus in der Großen Ölbruchstraße 29
Als Judenhaus wurde in Hürth das Haus bzw. Hinterhaus der Familie Nathan in Alt-Hürth bezeichnet, in das 1941 alle noch in Hürth lebenden Juden einziehen mussten.
Geschichte In der Behördensprache des NS-Staates wurden Häuser im (ehemals) jüdischen Eigentum als Judenhaus bezeichnet, in die ausschließlich jüdische Mieter und Untermieter zwangsweise eingewiesen wurden.Angelika Schwarz: Von den Wohnstiften zu den „Judenhäusern“; in: Angelika Ebbinghaus, Karsten Linne (Hrsg.): Kein abgeschlossenes Kapitel: Hamburg im „Dritten Reich“; Hamburg 1997; ISBN 3-434-52006-6; S. 246. Das Hürther Judenhaus wurde 1941 errichtet. Es befand sich in einem Hinterhaus in der Großen Ölbruchstraße 29. Die letzten 11 jüdischen Bewohner der Gemeinde Hürth mussten im Juli 1941 in das Judenhaus einziehen. Hürth jüdische-gemeinden.deMetalltafel Alt-Hürth gedenkorte-rheinerft.de Von dort erfolgten ein Jahr später die Deportationen in die Vernichtungslager Treblinka, SobiborNathan, Louise Luise bundesarchiv.deGroße Ölbruchstraße 29: Ida und Luise Natan huerth.de, Maly TrostinezFritz, Henriette, Richard und Karoline Heidt huerth.de und ins Ghetto Theresienstadt.Ludwig und Josephine Berg huerth.de
Bekannte Bewohner Ludwig und Josephine Berg Fritz, Henriette, Richard und Karoline Heidt Ida und Luise Natan
Einzelnachweise
Judenhaus Kategorie:Bauwerk in Hürth Kategorie:Holocaust im Deutschen Reich