Roman Kanonik (* 1982 in Kulunda/Region Altai, Sowjetunion) ist ein deutscher Theater- und Filmschauspieler, sowie Hörspielsprecher.
Leben Roman Kanonik ist in Sibirien geboren und siedelte 1993 mit seiner Familie nach Niedersachsen um.Schauspieler-Profil bei Schauspiel Leipzig. Abgerufen am 20. März 2024 Von 2003 bis 2007 studierte er an der Universität der Künste Berlin (UdK) Schauspiel. Nach seinem Abschluss trat er am Deutschen Theater Berlin in der Inszenierung von Jürgen Gosch „Ein Sommernachtstraum“ in der Rolle von Thisbe auf. Sein erstes Festengagement führte ihn im November 2007 an das Berliner Ensemble, wo er mit Regisseuren wie Thomas Langhoff, Peter Stein, Manfred Karge, Katharina Thalbach und Claus Peymann zusammenarbeitete.
Ab 2012 war Roman Kanonik als freier Schauspieler für diverse Film- und Fernsehproduktionen, aber auch an verschiedenen Theatern tätig, u. a. Berliner Ensemble, Vereinigte Bühnen Bozen, Theater unterm Dach.
Seit 2016 ist er am Schauspiel Leipzig tätig. In Leipzig gehörten Claudia Bauer, Nuran David Calis und Philipp Preuss zu seinen prägenden Regisseuren. Claudia Bauers Inszenierungen „89/90“ (2017) und „Süßer Vogel Jugend“ (2020), in denen Roman Kanonik mitwirkte, wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen.Inszenierung von Claudia Bauer „89/90“ zum Berliner Theatertreffen 2017 eingeladen. Abgerufen am 20. März 2024Inszenierung von Claudia Bauer „Süßer Vogel Jugend“ zum Berliner Theatertreffen 2020 eingeladen. Abgerufen am 20. März 2024 In der Inszenierung von Johan Simons „Der Würgeengel“ trat er seit 2023 neben Sandra Hüller in einer Koproduktion zwischen Schauspiel Leipzig und Schauspiel Bochum auf.Der Würgeengel, Schauspiel Bochum. Abgerufen am 20. März 2024.
Filmografie (Auswahl) Kino 2018: Atlas 2021: Proll (Deutscher Kurzfilmpreis 2021Deutscher Kurzfilmpreis 2021 für „Proll“. Abgerufen am 14. März 2024 - ) 2025: Im Haus meiner Eltern 2025: Das Leben der Wünsche
Fernsehen 2015: Mein Sohn Helen 2016: Alles Klara: Tod eines Köhlers 2017: Harter Brocken: Der Bankraub 2017: Am Ruder 2019: Tatort: Die ewige Welle 2019: SOKO Wismar: Zweiter Frühling 2020: WaPo Berlin: Die Großen und die Kleinen 2021: Fritzie - Der Himmel muss warten (2 Folgen) 2022: Die Glücksspieler (2 Folgen) 2023: Das Quartett: Mörderischer Pakt 2024: Die Stinos – Ganz besonders stinknormal (4 Folgen) 2026: Take the Money and Run (6 Folgen)
Theater (Auswahl) 2007: Ein Sommernachtstraum (Thisbe) – Regie: Jürgen Gosch (Deutsches Theater Berlin) 2008: Der Zerbrochne Krug (Ruprecht) – Regie: Peter Stein (Berliner Ensemble; Einladung zu Wiener Festwochen) 2010: Nachtasyl (Waska Pepel) – Regie: Thomas Langhoff (Berliner Ensemble) 2010: Der Kaukasische Kreidekreis (Pope) – Regie: Manfred Karge (Berliner Ensemble) 2010: Im Dickicht der Städte (Pat Mankybottle) – Regie: Katharina Thalbach (Berliner Ensemble) 2012: Dantons Tod (Legendre) – Regie: Claus Peymann (Berliner Ensemble) 2015: Metropolis (Georgi) – Regie: Claudia Bauer (Schauspiel Leipzig) 2015: Ein Sommernachtstraum (Handwerker Schlucker) – Regie: Philipp Preuss (Schauspiel Leipzig) 2016: 89/90 (bester Freund „S“) – Regie: Claudia Bauer (Schauspiel Leipzig, Einladung zu Berliner Theatertreffen 2017) 2017: Tagebuch eines Wahnsinnigen (Solo) – Regie: Kristina Seebruch (Schauspiel Leipzig) 2018: Angst essen Seele auf (Ali) – Regie: Nuran David Calis (Schauspiel Leipzig) 2018: König Ubu / Ubus Prozess (Vater Ubu) – Regie: Claudia Bauer (Schauspiel Leipzig) 2019: Süßer Vogel Jugend (Tom Finley Jr.) – Regie: Claudia Bauer (Schauspiel Leipzig, Einladung zum Berliner Theatertreffen 2020) 2020: Meister und Margarita (Behemoth) – Regie Claudia Bauer (Schauspiel Leipzig) 2020: Der Besuch der alten Dame (Alfred Ill) – Regie: Nuran David Calis (Schauspiel Leipzig) 2021: Die Rättin (Oskar Matzerath) – Regie: Claudia Bauer (Schauspiel Leipzig) 2022: Das Schloss („K.“) – Regie: Philipp Preuss (Schauspiel Leipzig) 2023: Arturo Ui (Ernesto Roma) – Regie: Nuran David Calis (Schauspiel Leipzig) 2023: Der Würgeengel (Ehemann) – Regie: Johan Simons (Schauspiel Leipzig, Schauspiel Bochum) 2026: Die Jungfrau von Orleans (Karl VII, König von Frankreich) – Regie: Nuran David Calis (Schauspiel Leipzig)
Hörspiele (Auswahl) 2018: Giuseppe Maio: Raumschiff Tonstudio. Bericht über das Innere einer Kapsel und deren Bewohner (Erzähler) Realisation und Regie: Giuseppe Maio (Feature – Deutschlandradio) 2018: Pawel Salzman: Die Welpen (3 Teile) (Mitka) – Komposition, Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert (Hörspielbearbeitung – Deutschlandradio) 2020: Thomas Pynchon: Die Enden der Parabel (Diverse mehrteilige Fassungen) (Oberst Wjatscheslaw Tschitscherin, Dr. Porkjéwitsch, Wache) – Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert (Hörspielbearbeitung – SWR/Deutschlandradio) 2021: Dirk Laucke: Radio-Tatort: Schlachten und Zerlegen (Wasja) – Regie: Stefan Kanis (Original-Hörspiel, Kriminalhörspiel – MDR)
Quelle: ARD-Hörspieldatenbank
Weblinks
Roman Kanonik bei Agentur Hübchen
Einzelnachweise
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