mini|Hanns Holtwiesche (1984)

Hanns Holtwiesche (* 25. Dezember 1930 in Gladbeck; † 22. April 2008 in Düsseldorf) war ein deutscher Maler und Bildhauer, Grafiker und Zeichner.

Leben Hanns Holtwiesche lebte und arbeitete nach seinem Abitur 1952 und einem Jahr an der Folkwang Werkkunstschule in Essen ab 1954 in Düsseldorf und studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie. Er war Meisterschüler bei Ewald Mataré und Karl Otto Götz. Zugleich besuchte er das Werklehrerseminar und legte ein Staatsexamen als Werklehrer ab. Ab 1962 war er freischaffend tätig.

Einer seiner ersten großen öffentlichen Aufträge war die Betonplastik Evolution für die Ruhr-Universität Bochum, errichtet zwischen Audimax und den Naturwissenschaften.Hanns Holtwiesche, Kunst am Bau, Ruhr-Universität BochumEvolution, Kunst und Bau NRW

Werke im öffentlichen Raum 1965: Brunnenplastik (Bronze) für Schloss Klamm (Österreich) 1967: Erster öffentlicher Auftrag: Betonrelief am neuen Rathaus in Neuss-Büttgen 1968: Betonplastik Evolution (10 m × 16 m) für die Ruhr-Universität Bochum 1969: Betonplastik Mirakel (8 m × 4,5 m) Marien-Hospital Düsseldorf 1970: Wandmalerei in der Erfthalle in Frimmersdorf: Foyer und Festsaal (je 4,5 m × 25 m) 1971: Keramische Wandgestaltungen im Hallensportzentrum Kempen-Krefeld (8 m × 3,6 m und 11 m × 3,6 m) 1971/1972: Kapelle der Evangelischen und Johanniter Krankenanstalten Duisburg-Nord / Oberhausen, Duisburg-Fahrn (Portale, FensterFenster mit Betonskulptur Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts E.V., Altar, Ambo, Altarkreuz, Bestuhlung und Beleuchtung) 1966: Plastik Sonnentor (Beton, Edelstahl und Glas), Bonn-Tannenbusch (2 m × 4,5 m) 1979: Bronze-Relief (Bronze und Glas) für das Foyer der WestLB, Köln (ca. 2 m × 4 m) 1991: Künstlerisches Gesamtkonzept für die Neugestaltung der Kapelle des Johanniter-Krankenhauses in Oberhausen-Sterkrade 1993–1995: Neugestaltung der Kapelle des Johanniter-Krankenhauses in Oberhausen Sterkrade gemäß der Gesamtkonzeption aus dem Jahre 1991 (Altarfenster-Triptychon mit zwei SeitenfensternAltarfenster-Triptychon Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts E.V., Edelstahltür mit Farbverglasung, Altar und Ambo, fünf Glas-Antependien, Altarkreuz, Altarleuchter, Osterleuchter in Edelstahl mit Plexiglas, Gesangbuchablage in Plexiglas mit Edelstahl, Bestuhlung von Thonet (Sondermodell), Beleuchtung, Farbgebung des Raumes)

Ausstellungen 1960: „Junger Westen“ Kunsthalle Recklinghausen 1962: „Vestischer Künstlerbund“, Herten 1964: Ausstellung „Bergischer Künstlerbund“, Kreishaus Mettmann 1973: „Internationalen Ausstellung der Glasmeister“, Vervier/Belgien 1976: „Nachbarschaft“, Kunsthalle Düsseldorf 1980: Ausstellung „Glas Masters from West-Germany“, Wales 1981: Ausstellung „Glasmalerei“, Kunstverein Dorsten, Wasserschloss Lembeck 1985: Beteiligung an der Ausstellung „Image du Vitrail Allemand“, Musée du Vitrail, Romont, Schweiz 1988: Städtische Galerie Gladbeck (Beteiligung) 1992: „Eine Werkübersicht“ Städtische Galerie Gladbeck 2008: Museum der Stadt Gladbeck, Wasserschloss Wittringen, Gladbeck – „WittringerKunstTreffen“ 2009: „Zwischen Figuration und Abstarktion“, Glasmalereien von 1950–1970, Deutsches Glasmalerei-Museum Linnich

Preise 1966: Förderpreisträger der Stadt Düsseldorf

Weblinks Persönliche Website Hanns Holtwiesche artibeau Hanns Holtwiesche, Heimatverein der Stadt Gladbeck

Einzelnachweise

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