A Dirty Shame ist eine US-amerikanische Film-Satire von John Waters aus dem Jahr 2004.

Handlung Der Film handelt von einer sexmüden, konservativen Hausfrau, die durch einen Unfall zur Sexbesessenen wird und durch ihren ungezügelten Trieb ihre Mitmenschen schockiert. Schließlich merkt sie, dass sie mit ihrem übersteigerten Trieb nicht allein ist, sondern immer mehr Menschen zu den „Sexsüchtigen“ gehören. Entschlossen, den „Sexsüchtigen“ Einhalt zu gebieten, gruppieren sich die „Neutren“, welche von sexuellem Verhalten angewidert sind. Es entsteht ein Machtkampf zwischen diesen beiden Gruppen.

Wie in allen John-Waters-Filmen ist die Handlung in Baltimore angesiedelt.

Kritiken Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 24. September 2004, der Film sei „monoton“ und liege manchmal „schwer daneben“ in der Annahme, witzig zu sein. Ebert meinte, dass Fetische nicht einfach aufgrund ihrer bloßen Existenz komisch oder schockierend wirken würden, dazu brauche es mehr als „Charaktere, die sie auf der Leinwand fröhlich ausleben“. Tracey Ullman sei eine „großartige“ Komikerin, doch um den Film witzig zu machen, wäre neben ihrer Darstellung ein „Wunder“ nötig.Kritik von Roger Ebert

James Berardinelli bezeichnete die Handlung auf ReelViews als „abgedroschen“ und „uninteressant“, der Humor sei „nur gelegentlich lustig“. Tracey Ullman stelle mit ihrer „manischen Energie“ einen Lichtblick in der ansonsten „erbärmlichen“ und „trüben“ Produktion dar.Kritik von James Berardinelli

Auszeichnungen Goldener Trailer 2005 in der Kategorie Trashiest Trailer

Anmerkungen Auf eine Anfrage an die MPAA, welche Szenen geschnitten werden müssten, um ein „R“ Rating zu vermeiden, war die Antwort: Wenn alles herausgeschnitten würde, um ein anderes Rating zu bekommen, wäre der Film nur noch 10 Minuten lang. Johnny Knoxville ist einer der Autoren der MTV-Serie Jackass.

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2004 Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Satirefilm Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:John Waters (Regisseur)