Die Provinz Cáceres (spanisch; extremadurisch Caçris; Fala Cáciris) ist neben der Provinz Badajoz eine der beiden Provinzen in der Autonomen Gemeinschaft Extremadura im Westen Spaniens. Die dünn besiedelte Provinz (ca. 20 Einwohner pro km²) ist mit km² die flächenmäßig zweitgrößte Spaniens.
Geographische Lage Die Provinz Cáceres nimmt den nördlichen Teil der Extremadura ein. Sie grenzt im Norden an die Provinz Salamanca, im Nordosten an die Provinz Ávila, im Osten an die Provinz Toledo, im Süden an die Provinz Badajoz und im Westen an Portugal.
Bevölkerungsentwicklung der Provinz
Verwaltungsgliederung Comarcas (Quelle: FUENTE: Ministerio de Agricultura, Pesca y Alimentación) mini|hochkant=1.5|Comarcas in der Provinz Cáceres
Gerichtsbezirke mini|hochkant=1.5|Gerichtsbezirke in der Provinz Cáceres
Städte Provinzhauptstadt ist die Stadt Cáceres, die zweitgrößte Stadt ist Plasencia. In der Provinz Cáceres leben Menschen (), davon etwa ein Viertel in der Hauptstadt.
Größte Orte
Stand: GemeindeEinwohner Cáceres Plasencia Navalmoral de la Mata Coria Kleinste Gemeinde ist Ruanes mit Einwohnern.
Sehenswürdigkeiten Die Altstadt von Cáceres (UNESCO-Welterbe seit 1986). Das Kloster Real Monasterio de Nuestra Señora de Guadalupe (UNESCO-Welterbe seit 1993).. Webseite der Diözese Cáceres. Abgerufen am 12. September 2014. Die Puente de Alcántara, eine römische Brücke von 106 n. Chr., die noch immer befahrbar ist. Der Nationalpark Monfragüe. Das Naturschutzgebiet Reserva Natural Garganta de los Infiernos. Das Guayasamín House Museum in Cáceres, das bislang einzige Museum Europas, das dem Werk des ecuadorianischen Malers Oswaldo Guayasamín gewidmet ist. Die am höchsten Punkt der Altstadt Cáceres in Fels gehauene Zisterne Aljibe von Cáceres, der größte Zisternenbau der Welt (UNESCO-Welterbe seit 1986). Das Kernkraftwerk Almaraz in der Nähe von Cáceres. Die Santa-Ana-Höhle, die sich auf einem Militärgelände befindet, gehört zu einem System von Karsthöhlen in der Region. Die Via de la Plata ist eine Römerstraße, die von Norden nach Süden der Region Cáceres führt. An ihr liegen viele Überreste aus der Römerzeit wie das Castra Cecilia, das Castra Servilia oder El Junquillo. Sie führt auch an Valdesalor vorbei, in dessen Nähe eine rekonstruierte Römerbrücke, die sich Puente de la Mocha nennt, liegt.Via de la Plata Abgerufen am 29. August 2014. Der Dolmen del Mellizo beim Dorf Aceña de la Borrega und die Dolmen von Alcántara. Das Museo Vostell Malpartida, gegründet vom deutschen Fluxus-Künstler Wolf Vostell im Naturschutzgebiet Los Barruecos nahe Malpartida de Cáceres.
Weblinks
Einzelnachweise
Caceres
Kategorie:Verwaltungsgliederung (Extremadura)