mini|Hans Maria Glatz Hans Maria Glatz (* 3. Juli 1878 in Wien; † 10. November 1930 in Berlin) war ein österreichischer Maler und Grafiker.

Leben Glatz soll an der Akademie der Bildenden Künste in Wien studiert haben, ist dort aber nicht nachweisbar. Nach einer anderen Quelle hat er in München bei Franz von Stuck studiert.Für die Hinterbliebenen des Professors Glatz. In: Die Stunde. 12. Dezember 1930, S. 5 (Digitalisat). Für einige Porträts deutscher Fürsten erhielt er den Titel „Professor“.

Ab 1903 sind von ihm entworfene Exlibris nachweisbar. Im Ersten Weltkrieg entwarf er für das österreichische Kriegshilfsbüro Vivatbänder und ein Exlibris. Er entwarf später auch Wahl- und Werbeplakate.

Glatz arbeitete für zahlreiche satirische Zeitschriften wie „Die Muskete“ oder „Simplicissimus“, aber auch für die Zeitschrift „Die Bühne“. Er war Mitglied im Bund Österreichischer Gebrauchs-Graphiker, dessen Vorstand er zeitweilig angehörte. 1928 zog Glatz nach Berlin.

Hans Maria Glatz war verheiratet und hatte zwei Kinder.

Werke

Literatur

Christian Maryška: Glatz, Hans Maria. In: Andreas Beyer, Bénédicte Savoy, Wolf Tegethoff (Hrsg.): Allgemeines Künstlerlexikon – Internationale Künstlerdatenbank-Online. K. G. Saur, Berlin, New York 2021 (https://www-1degruyter-1com-1pmntdeo904a4.han.wlb-stuttgart.de/database/AKL/entry/_00510970/html . Accessed 2024-03-16).

Einzelnachweise

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