mini|Arnold Hölscher Arnold Hölscher (* 20. September 1905 in Hamburg; † 22. Mai 1945 in Arendal) war ein SS-Hauptscharführer der Gestapo während des Zweiten Weltkriegs.

Hölscher wurde in Hamburg geboren und wuchs dort auf. Vor dem Zweiten Weltkrieg war er in der Kriminalpolizei tätig. Im Jahr 1941 kam Hölscher als SS-Hauptscharführer der Gestapo nach Stavanger in Norwegen und wurde dort nach dem Tod von Friedrich Wilkens Leiter des Gestapo-Hauptquartiers.Stein Viksveen: Den hemmelige krigen i Rogaland: XU-agent Harald Sem forteller. Stavanger Aftenblad, 1985

Er deckte den Widerstand im Rogalandsdistrikt auf und arbeite mit der kollaborierenden norwegischen Staatspolizei STAPO zusammen.

Hölscher erschoss sich selbst am 22. Mai 1945 während seiner Festnahme in Arendal, wo er versucht hatte, sich in einem Sammellager für Wehrmachtsoldaten zu verstecken.

„Er war bekannt dafür, brutal zu sein.“Trygve Wyller, Knut Stahl: Av Stavangers historie under okkupasjonen 1940–1945. Band 2, Stabenfeldt, 1962, S. 201 Hölscher praktizierte einen brutalen Ansatz gegenüber den Gefangenen, indem er sie bereits auf dem Weg zum Hauptquartier der Gestapo, das sich im Altenheim Solvang in der Eiganesveien 17 in Stavanger befand, Demütigungen, Drohungen und Schikanen aussetzte.

Es gibt dokumentierte Geschichten, sowohl von Gefangenen als auch von Zeugen, über die grausame Behandlung der Gefangenen durch Hölscher. Ein verhaftetes Mitglied der Sivilorg sagte im Jahr 1945 Folgendes aus:

Literatur Sven Egil Omdal: Gestapokjelleren. Kolofon Forlag, ISBN 978-82-300-1533-9 Viksveen, Stein: Hemmelige krigen i Rogaland. Stavanger Aftenblad

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Gestapo-Personal Kategorie:SS-Mitglied Kategorie:Person (deutsche Besetzung Norwegens 1940–1945) Kategorie:Kriminalpolizist (Deutsches Reich) Kategorie:Person (Hamburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1905 Kategorie:Gestorben 1945 Kategorie:Mann