Made in Heaven ist ein Rocksong von Freddie Mercury. Er erschien 1985 auf seinem Soloalbum Mr. Bad Guy und wurde in überarbeiteter Fassung als Single ausgekoppelt.

Veröffentlichung und Erfolge Ursprünglich auf Mercurys erstem Soloalbum Mr. Bad Guy enthalten, wurde der Song verändert und zusammen mit She Blows Hot and Cold als Single veröffentlicht und auf der Plattenhülle als „A Brand New Track“ beschrieben. Die Single erreichte Platz 57 in den britischen Charts.

Nach Mercurys Tod wurde der Titel des Liedes zum Namensgeber für das 1995er Album Made in Heaven von Queen. Der Song wurde zusammen mit I Was Born to Love You für die Neuaufnahme des Albums ausgewählt, wobei der frühere Gesang mit einem neu aufgenommenen Instrumentalstück gemischt wurde.

Besetzung

Originalversion Freddie Mercury – Hauptgesang, Klavier, Synthesizer Fred Mandel – Klavier, Synthesizer, Gitarre Paul Vincent – Leadgitarre Curt Cress – Schlagzeug Stephan Wissnet – Bassgitarre, Fairlight CMI Reinhold Mack – Fairlight CMI

Queen-Version Freddie Mercury – Hauptgesang, Klavier, Keyboards Brian May – E-Gitarre, Slide-Gitarre Roger Taylor – Schlagzeug, Percussion John Deacon – Bassgitarre

Musikvideo Das Video zum Song wurde von David Mallet gedreht, der bereits an der Produktion des Musikvideos zu I Was Born to Love You sowie an fünf Queen-Clips beteiligt gewesen war. In einem Lagerhaus im Norden Londons wurde ein Nachbau des Royal Opera House errichtet (da die normalen Studios nicht hoch genug gedeckt waren), in dem Mercury Szenen aus Strawinskis The Rite of Spring und Dantes Inferno nachstellen wollte. Das bemerkenswerteste Element ist der 67 Fuß hohe rotierende Globus, auf dem der Sänger im letzten Teil des Videoclips steht. Mallet und Mercury nutzten den Film Ernst sein ist alles von 1952 als Inspiration für das Set.

Weblinks Made in Heaven bei Discogs

Einzelnachweise

Kategorie:Lied 1985 Kategorie:Rocksong Kategorie:Lied von Freddie Mercury Kategorie:Queen-Lied