thumb|Schloss von Lyck, Sitz des Gerichtes Das Land- und Stadtgericht Lyck war von 1817 bis 1849 ein preußisches Land- und Stadtgericht mit Sitz in Lyck.

Geschichte Das Land- und Stadtgericht Lyck wurde 1817 aus dem Stadt- und Amtsgericht Lyck gebildet.Max Töppen: Historisch-comparative Geographie von Preussen, 1858, S. 390–393, Digitalisat Es war ein Gericht 1. Klasse im Sprengel des Oberlandesgerichts Insterburg.

1837 umfasste der Gerichtsbezirk die Stadt Lyck mit 3136 Gerichtseingesessenen und 179 Ortschaften mit 23.375 Gerichtseingesessenen (zusammen also 26.511 Gerichtseingesessene). Am Gericht waren ein Direktor, zwei Richter und sieben weitere Mitarbeiter beschäftigt. Das Gericht war im Schloss untergebracht.W. F. C. Starke: Beiträge zur Kenntniß der bestehenden Gerichtsverfassung und der neusten Resultate der Justizverwaltung in dem Preussischen Staate, Justiz-Verwaltungs-Statistik des Preussischen Staats, Bd. 2, 1839, S. 85 f., Digitalisat.

Nach der Märzrevolution wurden 1849 einheitlich Kreisgerichte gebildet. In Lyck entstand das Kreisgericht Lyck.

Einzelnachweise

Kategorie:Ełk Lyck Kategorie:Gerichtsgründung 1817 Kategorie:Aufgelöst 1849